
22/03/2025
Schon der zweite Theorietermin unseres Neuimker*innenkurses.
Die Schwerpunktthemen waren: Schwarmvorbeugung, Ablegerbildung und „Varroadruck" reduzieren. Damit die Neuimker*innen langsam an ihr neues Hobby herangeführt werden, haben wir immer einiges an Anschauungsmaterial am Start (Bild 1+2). Auf Bild 3 zeigt unsere Referentin Katrin ein Rähmchen mit fertig ausgebauten Wabenzellen. Das Wachs ist ganz hell und unbebrütet, die Wabe stammt aus einem Honigraum vom letzten Jahr. Um 1 Kilo Wachs auszuschwitzen benötigen die Bienen 3-5 Kilo Futter. Jede Menge Energie, also …Honig. Wachs ist kostbar, im Mittelalter war es sogar ein Zahlungsmittel und jeder Imker sollte den Anspruch eines eigenen Wachskreislaufs haben. Aber was bedeutet das? Der Imker setzt gezielt ein oder zwei Drohnenrahmen (Bild 4) in der oberen Brutraumzarge, gewinnt daraus und auch aus älteren, bebrüteten dunkleren Waben das Wachs, indem diese eingeschmolzen werden. Nach Reinigung des Wachses kann es zu neuen Mittelwänden verarbeitet werden, welche wieder im Bienenvolk zum Einsatz kommen. Auf Bild 5 erklärt unser Referent Sascha das Ausschmelzen der Rähmchen in einem Wachsschmelztrichter. Zur Schwarmvorbeugung nutzt man nicht nur das Geben eines Bau- bzw Drohnenrahmens, sondern auch das Bilden von Ablegern durch sanftes Schröpfen der Völker. Gero (Bild 6) zeigt hier einen Halbzargen-Trenner. Damit kann man in einer herkömmlichen Zarge gleich zwei Ableger bilden (plus zusätzliches Schied in der Mitte). Wenn die Ableger am selben Standort verbleiben sollen, setzt man die Fluglöcher jeweils außen an die Ecken der Beute und kann, wenn die Ableger zu groß für eine geteilte Zarge sind, jeweils rechts und links eine Beute aufstellen. Vorausgesetzt man hat den Platz. Das Flugloch bleibt jeweils an der selben Stelle. Auf Bild 6 sieht man auf dem Boden einen 4er-Boden stehen - Sascha erläutert den Einsatz (Bild 7). Gleichzeitig 4 Ableger in einer Zarge…wobei sich unsere Referenten einig sind, dass man mit diesem System räumlich schnell an der Grenze ist und sich diese eher zur Königinnenzucht eignet. Das Anmeldeportal für den Imkerkurs ist bereits geschlossen, da bereits 2 Theorieeinheiten stattgefunden haben. Bei Interesse für unseren einfach über das Kontaktformular auf der Homepage schreiben.