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⚠️ Etwas Stress gehört zum Leben dazu – Dauerstress macht krank!Kurzfristiger Stress ist für Pferde völlig normal. Er hi...
27/05/2026

⚠️ Etwas Stress gehört zum Leben dazu – Dauerstress macht krank!

Kurzfristiger Stress ist für Pferde völlig normal. Er hilft dabei, schnell auf neue Situationen zu reagieren, aufmerksam zu bleiben und kurzfristig Leistung bereitzustellen. Problematisch wird es dann, wenn aus kurzen Stressmomenten ein dauerhafter Belastungszustand entsteht – ohne echte Erholungsphasen.

Denn chronischer Stress wirkt sich nicht nur auf das Verhalten aus, sondern kann den gesamten Organismus belasten. Verdauung, Immunsystem, Muskulatur, Stoffwechsel und sogar die Regeneration können darunter leiden. Viele Pferde zeigen Stress dabei nicht offensichtlich. Statt großer Unruhe sieht man oft eher schleichende Veränderungen: verspannte Muskulatur, Gewichtsprobleme, Magenthemen, Infektanfälligkeit oder ein Pferd, das „irgendwie nicht richtig zufrieden wirkt“.

🌿 Stress beim Pferd kann viele Ursachen haben:

• Schmerzen oder körperliche Beschwerden
• zu wenig Bewegung oder Sozialkontakt
• ständige Unruhe im Stall
• Überforderung im Training
• lange Fresspausen
• fehlende Rückzugsmöglichkeiten
• dauerhaft hoher Leistungsdruck

☝️ Entscheidend ist deshalb nicht, Stress komplett zu vermeiden – sondern dem Pferd ausreichend Möglichkeiten zur Erholung und Regulation zu geben.

📖 Wie Stress im Körper des Pferdes wirkt, welche Folgen Dauerstress haben kann und woran man ihn oft erkennt, erklären wir in unserer Artikelserie ausführlich:

👉 https://tier-in-balance.com/wissen/stress/

24/05/2026

Finja liebt bei dem heißen Wetter ihren Rasensprenger und lässt sich gerne abkühlen. Klein Hera findet Wasser unnötig und verdufet lieber. Ach die anderen lassen sich nicht blicken. Finja genießt währenddessen ihre Dusche.

⚠️ Wenn bei unserer Finja der Magen mal wieder zwickt, greife ich gerne zu gekochtem Leinsamen.Finja reagiert gerne sens...
20/05/2026

⚠️ Wenn bei unserer Finja der Magen mal wieder zwickt, greife ich gerne zu gekochtem Leinsamen.

Finja reagiert gerne sensibel auf den Magen – gerade in stressigeren Phasen oder wenn es im Alltag nicht ganz rund läuft. Leinsamen sind bei uns deshalb so etwas wie ein kleiner Nothelfer im Futtertrog geworden. Doch was macht diese kleinen Samen eigentlich so besonders, dass sie seit Generationen in der Pferdefütterung bei Magenbeschwerden eingesetzt werden?

Leinsamen enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren sowie hochwertige Schleimstoffe. Vor allem diese Schleimstoffe können im Verdauungstrakt eine schützende Wirkung entfalten und dabei helfen, empfindliche Schleimhäute zu unterstützen. Gleichzeitig liefern die enthaltenen Fettsäuren wichtige Bausteine für Haut, Fell, Stoffwechsel und Entzündungsregulation.

🌿 Warum Leinsamen in der Pferdefütterung so interessant sind:

• enthalten natürliche Schleimstoffe zur Unterstützung der Magenschleimhaut
• helfen dem Magen, sich vor der Magensäure zu schützen
• liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren und weitere gute Bausteine
• werden von vielen Pferden sehr gut akzeptiert

👉 Entscheidend ist jedoch nicht nur ob, sondern auch wie Leinsamen gefüttert werden. Je nach Zubereitung gibt es deutliche Unterschiede in der Anwendung.

📖 Was Leinsamen wirklich leisten können, worauf bei der Fütterung zu achten ist und für welche Pferde sie besonders interessant sein können, erklären wir hier ausführlich:

https://tier-in-balance.com/wissen/kraftfutter/leinsamen/

⚠️ Verdauungsprobleme beim Pferd beginnen oft nicht im Darm – sondern viel früher.Kotwasser, Blähbauch, Magengeschwüre, ...
14/05/2026

⚠️ Verdauungsprobleme beim Pferd beginnen oft nicht im Darm – sondern viel früher.

Kotwasser, Blähbauch, Magengeschwüre, Koliken oder Stoffwechselprobleme wirken auf den ersten Blick oft wie einzelne Baustellen. Tatsächlich hängen viele dieser Themen mit einem Verdauungssystem zusammen, das über Millionen Jahre auf etwas ganz Bestimmtes ausgelegt wurde: kontinuierliche Faseraufnahme, mikrobielle Fermentation und regelmäßige Bewegung.

Das Pferd ist kein „kleiner Mensch“ und auch kein Hund. Sein Verdauungstrakt ist darauf spezialisiert, über viele kleine Mahlzeiten hinweg strukturreiches Futter aufzunehmen und daraus im Dickdarm Energie zu gewinnen. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht – zum Beispiel durch lange Fresspausen, Stress, Bewegungsmangel oder große Kraftfutterportionen – können genau hier viele der typischen Probleme entstehen. (tier-in-balance.com)

🌿 Warum die Verdauung des Pferdes so besonders ist:

• Pferde sind auf 12–18 Stunden Futteraufnahme pro Tag ausgelegt
• der Magen produziert kontinuierlich Magensäure
• der Dickdarm ist das eigentliche Energiezentrum des Pferdes
• Milliarden Mikroorganismen helfen bei der Faserverdauung
• Fresspausen, Stress oder falsche Rationen können dieses System schnell belasten.

👉 Wer die Verdauung des Pferdes versteht, kann viele Fütterungs- und Gesundheitsprobleme besser einordnen – und oft schon im Alltag vorbeugen.

📖 In unserer neuen Artikelserie erklären wir Schritt für Schritt, wie Maul, Magen, Dünndarm, Blinddarm, Dickdarm und Darmflora zusammenarbeiten:

https://tier-in-balance.com/wissen/verdauung-des-pferdes/

Neues von Goß & Klein. Gemeinsames Mampf ist immer das Beste.
29/04/2026

Neues von Goß & Klein. Gemeinsames Mampf ist immer das Beste.

⚠️ Mythos: „Magerwiesen darf man nicht düngen“Viele Pferdebesitzer möchten ihren Pferden bewusst „mageres“ Gras anbieten...
04/04/2026

⚠️ Mythos: „Magerwiesen darf man nicht düngen“

Viele Pferdebesitzer möchten ihren Pferden bewusst „mageres“ Gras anbieten – aus Angst vor zu viel Energie, Zucker oder Eiweiß. Daraus hat sich ein weit verbreiteter Mythos entwickelt: Weiden sollten möglichst nicht gedüngt werden.

👉 Doch genau das kann langfristig zum Problem werden.

Wird eine Fläche über Jahre nicht gedüngt, entziehen Pflanzen dem Boden kontinuierlich Nährstoffe – mit jeder Ernte und jedem Grashalm, der gefressen wird. Die Folge: Der Boden verarmt. Und damit sinken auch die Gehalte an Mineralstoffen und Spurenelementen im Gras und später im Heu. Studien und Analysen zeigen, dass gerade Heu oft nicht mehr alle wichtigen Spurenelemente in ausreichender Menge liefert .

🌿 Warum „nicht düngen“ problematisch sein kann:

• Pflanzen entziehen dem Boden ständig Nährstoffe – ohne Ausgleich verarmt die Fläche
• der Proteingehalt im Gras sinkt langfristig
• auch Heu aus solchen Flächen wird zunehmend nährstoffärmer
• Pferde können dadurch schleichend in eine Unterversorgung geraten

Das Ziel sollte deshalb keine „ausgelaugte“ Magerwiese sein, sondern eine bedarfsgerecht versorgte Fläche. Eine angepasste Düngung sorgt nicht automatisch für „zu viel Energie“, sondern kann helfen, die Nährstoffqualität des Futters zu sichern.

👉 Entscheidend ist also nicht „düngen oder nicht“, sondern wie und wie viel.

📖 Wie eine sinnvolle Düngung von Pferdeweiden aussehen kann und warum sie für die Futterqualität so wichtig ist, erklären wir hier ausführlich:
https://tier-in-balance.com/wissen/weide/duengen/

📖 Und welche Auswirkungen nährstoffarme Heuchargen auf die praktische Fütterung haben können, findest du hier:
https://www.lkvsachsen.de/blog-1/blogbeitrag/artikel/naehrstoffprofile-typischer-heuchargen-fuer-pferde-und-die-daraus-resultierenden-probleme-fuer-die-praktische-fuetterung/

Ich hab Husten und das Pony muss mit in die Solekammer. Ist aber auch gut für die Haut des Kratzelinchens 😃👍
03/04/2026

Ich hab Husten und das Pony muss mit in die Solekammer. Ist aber auch gut für die Haut des Kratzelinchens 😃👍

⚠️ Reicht Heu, Weide und etwas Kraftfutter – oder braucht ein Pferd zusätzlich Mineralfutter?Eine gesunde Pferdefütterun...
11/03/2026

⚠️ Reicht Heu, Weide und etwas Kraftfutter – oder braucht ein Pferd zusätzlich Mineralfutter?

Eine gesunde Pferdefütterung beginnt mit ausreichend Raufutter aus Heu und Weide. Viele Pferde bekommen zusätzlich noch ein Müsli oder Kraftfutter. Auf den ersten Blick scheint damit alles abgedeckt zu sein – Energie, Struktur und vielleicht sogar einige zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe.

Trotzdem stellen sich viele Pferdebesitzer die Frage: Reicht das wirklich aus, um ein Pferd mit allen Mineralstoffen und Spurenelementen zu versorgen?
Der Gehalt an Mineralstoffen im Grundfutter kann stark schwanken. Er hängt unter anderem vom Boden, von den Pflanzenarten auf der Fläche, von Düngung, Wetter und Erntezeitpunkt ab. Deshalb liefert selbst gutes Heu oder Weidegras nicht immer alle Mineralstoffe in der Menge, die der Organismus langfristig benötigt.

🌿 Warum Mineralfutter oft sinnvoll ist:

• Heu und Gras enthalten nicht immer alle Spurenelemente in ausreichender Menge
• Mineralstoffgehalte im Grundfutter schwanken je nach Standort und Jahr stark
• einige Spurenelemente werden nur in kleinen Mengen benötigt, sind aber für viele Stoffwechselprozesse entscheidend
• eine gezielte Ergänzung kann helfen, mögliche Lücken im Grundfutter auszugleichen
• Kraftfutter kann das Calcium-Phosphor-Verhältnis ungünstig beeinflussen

Wichtig ist dabei auch ein Blick auf das Kraftfutter: Viele Müslis sind bereits mit Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert. Je nachdem, wie viel davon gefüttert wird, gilt nicht unbedingt die Devise „viel hilft viel“ – denn sonst kann schnell eine Überversorgung einzelner Nährstoffe entstehen.

📖 Was Mineralfutter wirklich leisten kann, wann es sinnvoll ist und worauf man bei der Auswahl achten sollte, erklären wir hier ausführlich:
https://tier-in-balance.com/wissen/mineralfutter/

⚠️ „Ein bisschen Frühlingsgras schadet nicht“ – wirklich?Tatsächlich kann genau jetzt der Zucker- und Fruktangehalt im G...
04/03/2026

⚠️ „Ein bisschen Frühlingsgras schadet nicht“ – wirklich?

Tatsächlich kann genau jetzt der Zucker- und Fruktangehalt im Gras überraschend hoch sein. Nach kalten Nächten und sonnigen Tagen produziert das Gras viel Energie durch Photosynthese. Weil es bei niedrigen Temperaturen noch kaum wächst, speichert es diese Energie vor allem als Zucker und Fruktan.

Gelangen größere Mengen davon in den Dickdarm des Pferdes, werden sie dort schnell von Mikroorganismen vergoren. Dabei entstehen Säuren und Stoffwechselprodukte, die das Gleichgewicht der Darmflora stören können. Besonders empfindliche Pferde – zum Beispiel mit Übergewicht, Insulinresistenz oder einer Hufrehe-Vorgeschichte – reagieren darauf oft deutlich stärker.

🌱 Was jetzt sinnvoll ist:
• nur wenige Minuten grasen lassen
• am besten später Vormittag oder früher Nachmittag
• nicht hungrig grasen lassen
• vorher ausreichend Heu füttern

So kann man Pferde schon einmal langsam auf das Angrasen vorbereiten, ohne den Stoffwechsel unnötig zu belasten.

📖 Mehr über Zucker und Fruktan im Gras und warum sie für Pferde so relevant sind, erklären wir hier ausführlich:
https://tier-in-balance.com/wissen/weide/zucker-und-fruktan/

09/05/2025

Bis Ende des Monats kann man das Video von Sanoanimal zur Hufrehe kostenlos ansehen.

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