15/12/2025
Viele „hochsensible“ Hunde sind draußen kein bisschen stur – sie sind schlicht übervoll.
Ihr Nervensystem nimmt mehr Details gleichzeitig auf (Gerüche, Bewegungen, Geräusche, Stimmung, Leine) – und die Erregungskurve steigt schneller, als der Hund noch sortieren kann.
Ab einem bestimmten Punkt kippt’s: Denken wird schwer, Verhalten wird automatisch – scannen, fixieren, ziehen, ausweichen, bellen oder „weg“ wirken. Das ist Stressphysiologie, kein Charakterfehler.
Ein erster „Wie“-Schritt, der oft sofort einen Unterschied macht:
Dosiere Reize in Mikro-Portionen.
➡️ Geh 20–40 Sekunden in eine „leichte“ Zone (mehr Abstand, weniger Verkehr)
➡️ dann 10–20 Sekunden Pause: stehen, atmen, Hund darf schnüffeln/ausatmen
➡️ erst wenn du merkst: Blick wird weicher, Körper lockerer, Schnüffeln wird ruhiger – gehst du wieder ein kleines Stück „näher ran“.
Du trainierst damit nicht „Aushalten“, sondern Regulation. Und genau darum geht’s: so dosieren, dass Denken möglich bleibt.
Im kostenfreien Live-Workshop zeige ich dir, wie du die Erregungskurve bei deinem Hund erkennst, welche 3 Muster sie unbewusst pushen – und wie du daraus einen klaren, passenden Fahrplan machst.
Fr, 19.12. · 19:30 Uhr · Zoom (kostenfrei) – Plätze limitiert.
👉 ff-agility.online/live-workshop
Wenn du magst: Schreib „KURVE“ – dann schicke ich dir den Link direkt.