Lydia Reichstein - Pferdezahnbehandlung und Chiropraktik

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Lydia Reichstein - Pferdezahnbehandlung und Chiropraktik Pferdezahnbehandlung, Chiropraktik
und pulsierende Magnetfeldtherapie
im Westerwald, Landkreis Neuwied, Rhein-Sieg-Kreis und Großraum Köln

Ich habe am vergangenen Wochenende zwei lehrreiche und Horizont erweiternde Tage erleben dürfen. Es war richtig gut!
01/11/2022

Ich habe am vergangenen Wochenende zwei lehrreiche und Horizont erweiternde Tage erleben dürfen. Es war richtig gut!

Heute teile ich einmal einen Beitrag. Ich weiß nicht, wie man es besser formulieren könnte. Ab Oktober ändert sich die G...
25/07/2022

Heute teile ich einmal einen Beitrag. Ich weiß nicht, wie man es besser formulieren könnte. Ab Oktober ändert sich die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Da ich die Tierärztin bin, bin ich verpflichtet die GOT umzusetzen. Ich kann noch nicht sagen, was dies im Einzelnen für meine Preise bedeutet. Bis zum 1. Oktober gelten meine jetzt aktuellen Preise (siehe meine Homepage). Ich werde meine Preisliste auf der Homepage schnellstmöglich aktualisieren.

Info zu den aktuellen hohen TemperaturenLiebe Patientenbesitzer die aktuellen hohen Temperaturen machen uns allen das Le...
20/07/2022

Info zu den aktuellen hohen Temperaturen

Liebe Patientenbesitzer die aktuellen hohen Temperaturen machen uns allen das Leben nicht einfach. Die nun schon länger anhaltende Hitze belastet den Kreislauf von uns und unseren Tieren merklich. Daher bitte ich darum, bei der Vereinbarung für eine Zahnbehandlung darauf zu achten, dass ein Termin möglichst früh am Tag beziehungsweise nur vormittags stattfinden kann. Eine Sedation kann für den Kreislauf des Pferd anstrengend sein. Die Wärme belastet den Kreislauf des Pferdes zusätzlich. Daher sollte eine Sedation möglichst früh am Tag, wenn es noch kühl ist, erfolgen. Für mich steht eine jeweils individuelle Sedation an erster Stelle. Ich arbeite nach dem Prinzip, so viel wie nötig aber so wenig wie möglich. Damit das Pferd so wenig wie möglich belastet wird und möglichst schnell wieder ganz normal fressen kann. Dabei ist es wichtig auch die äußeren Umstände wie zum Beispiel Hitze oder Trubel im Stall mit einzuplanen. Um es dem Pferd entspannter zu machen ist eine griffbereite Fliegendecke goldwert. Zum Schluss noch eine persönliche Bitte von mir, ein schattiger Arbeitsplatz macht die Behandlung für mich (und auch alle anderen Beteiligen) deutlich angenehmer.
Kommt gut durch die heißen Tage!
Eure Lydia Reichstein

Alte Pferde   Mich erreichen immer öfter Anfragen für eine Zahnbehandlung für Pferde mit einem Alter von über 25 Jahren....
21/05/2022

Alte Pferde



Mich erreichen immer öfter Anfragen für eine Zahnbehandlung für Pferde mit einem Alter von über 25 Jahren. Oftmals kommen beim Fressen von Heu plötzlich Wickelchen aus dem Maul gefallen. Die Sorge der Besitzer ist dann verständlicherweise groß. Im Vorgespräch berichten die Besitzer dann teilweise, dass ja immer mal nach den Zähnen geschaut wurde. Da es ja aber so ein altes Pferd ist, wäre oft nur geschaut aber seitens des Dentisten oder Tierarztes teilweise nicht behandelt worden. Leider ist immer noch die Meinung verbreitet, dass man bei „alten“ Pferden an den Zähnen nichts oder nur sehr wenig korrigieren braucht. Nach meiner Erfahrung ist dies aber der falsche Weg. Natürlich sind die Zähne ebenso alt wie das Pferd. Im Laufe des Lebens haben sich die Zähne deutlich mehr abgenutzt, als Material nachgewachsen ist. Oft ist nicht mehr viel Zahnsubstanz vorhanden. Viel Möglichkeit für eine grundlegende Korrektur hat man dann nicht mehr. Dennoch bilden sich scharfe Kanten, die die Zunge oder Wangen verletzten können. Das Zahnfleisch ist im Alter nicht mehr so fest und es kann sich Parodentose bilden. Dies kann dazu führen, dass sich Zähne lockern oder gar abbrechen. Wurde länger nichts korrigiert, kann ein falsches und meist einseitiges Kauverhalten diesen Prozess beschleunigen. Die Zähne werden dann regelrecht aus dem Zahnfach geschoben. Solch ein verkippter Zahn entzündet sich leicht und bereitet erhebliche Schmerzen.

So lange ein Pferd geritten wird, fällt es schneller auf wenn mit den Zähnen etwas nicht stimmt. Geht ein Pferd in Rente, fallen Kauprobleme oft erst durch Wickeldrehen oder Gewichtsverlust auf. Alte Pferde sind ohnehin oft schwerfuttrig. Einen Gewichtsverlust bekommt man oft leider nur schwer wieder ausgeglichen. Heucops als Raufutterersatz ist oft eine Lösung, wenn auch eine recht kostenintensive. Gesunde Zähne sind für ein altes Pferd überlebenswichtig.

Wie eben schon erwähnt sind die Zähne von Pferdesenioren altersbedingt nicht mehr für große allumfassende Korrekturen geeignet. Was einmal abgeraspelt ist, wächst so schnell nicht mehr nach. Fehler bei der Behandlung werden kaum verziehen. Daher ist eine regelmäßige - mindestens aber einmal im Jahr - stattfindende Kontrolle wichtig. Lieber immer nur ein bisschen korrigieren und scharfe Kanten vorsichtig glätten. Dafür aber besser öfter, als bei einem jüngeren Pferd. Besonders wichtig ist es, die Zähne auf ihre Festigkeit im Zahnfleisch zu überprüfen. Oft hilft es, leichte Wackelkandidaten etwas aus der Okklusion (Reibung) zu nehmen um sie länger erhalten zu können. Ist ein Zahn erst einmal so locker, dass er entnommen werden muss, bleibt nun einmal eine Lücke in der Zahnreihe. Durch den fehlenden Halt schieben sich die Zähne neben der Lücke schnell locker. Es entsteht also eine Art Dominoeffekt. Daher sollte jeder Zahn so lange wie möglich erhalten bleiben. Je weniger Zähne ein Pferd hat, desto schlechter kann es fressen! Wobei wir dann wieder beim möglichen Gewichtsverlust wären.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Tetanusimpfung. Diese muss bei jeder Zahnbehandlung vorliegen! Auch wenn man noch so vorsichtig und besonnen arbeitet, kann es zu kleinen Verletzungen im Maul kommen. Spätestens wenn ein Zahn gezogen werden muss, ist ein Tetanusschutz lebenswichtig.

Es liegt ein interessantes, informatives und lehrreiches Wochenende hinter mir. Vom 11. bis 13. März war ich zu Gast bei...
15/03/2022

Es liegt ein interessantes, informatives und lehrreiches Wochenende hinter mir. Vom 11. bis 13. März war ich zu Gast beim diesjährigen Kongress der IGFP. Als Abschluss fand am 13. März in der Reitschule Neumühle ein Stallworkshop mit Prüfern der IGFP statt. Hier konnte ich dann gleich praktisch weiter arbeiten. Die zahlreichen Fachvorträge und der rege Austausch mit alten Bekannten haben mir neuen Input gegeben und mich in meiner täglichen Arbeit bestärkt. Ich freue mich schon auf den nächsten Kongress.

Kölle alaaf! Wir wünschen allen Kunden/in eine schöne närrische Zeit. Auch, wenn diese wieder anders verläuft, wie wir e...
24/02/2022

Kölle alaaf! Wir wünschen allen Kunden/in eine schöne närrische Zeit. Auch, wenn diese wieder anders verläuft, wie wir es kennen und lieben.

Lasertherapie – ein neuer Baustein in meiner ArbeitZugegeben, als Schulmediziner stand ich dem Thema Lasertherapie erst ...
29/01/2022

Lasertherapie – ein neuer Baustein in meiner Arbeit

Zugegeben, als Schulmediziner stand ich dem Thema Lasertherapie erst skeptisch gegenüber. Was sollen Lichtstrahlen schon gegen Schmerzen, stumpfe Trauma oder Entzündungen ausrichten?! Den ersten richtigen Kontakt zu einem hochwertigen Therapielaser hatte ich im Rahmen der Behandlung meiner Hündin Lena bei einer Physiotherapeutin. Schon nach der ersten Behandlung habe ich bei Lena eine positive Veränderung und Verbesserung der Symptome festgestellt. Nachdem ich mich dann in die Thematik fachlich eingelesen hatte, stand für mich fest, ein Laser muss her. Ein hochwertiger Therapielaser (Low-Level-Laser) bündelt das Licht in niedrigenergetische und dadurch gewebeschonende Strahlen. Diese Strahlen dringen ins Gewebe ein und regen den Zellstoffwechsel und den Sauerstoffaustausch an. Dadurch können, je nach Befund, verschiedene Prozesse beeinflusst werden. Der Laser kurbelt z.B. die Durchblutung und damit die Wundheilung an, regt die Ausschüttung körpereigener Endorphine an, die wiederum Schmerzempfinden hemmen. Zudem können die Laserstrahlen die Bildung von Entzündungszellen beeinflussen und Infektionen entgegentreten. Dies alles kann sich positiv auf

• überlastete Sehnen, Bänder, Muskeln, Gelenke
• Entzündungen
• Trauma
• Schmerzen (z.B. bei Arthrose)
• Nervenverletzungen

auswirken. Um immer gezielt arbeiten zu können, arbeite ich mit einer Laserdusche von MKW mit einem speziellen Kammaufsatz mit dem ich durch dichtes Fell bis auf die Haut komme. Das Gerät verfügt über verschiedene Programme die die Laserstrahlen in unterschiedlichen Wellenlängen, Intensitäten und Pulsfrequenzen steuern. Infos zu Preisen findet ihr auf meiner Homepage

Ich wünsche all meinen Patienten und deren Besitzern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.
24/12/2021

Ich wünsche all meinen Patienten und deren Besitzern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest.

Karies – nur ein Problem bei uns Menschen?Auch Pferde bekommen Karies! Leider sehe ich immer häufiger Pferde mit diesem ...
15/11/2021

Karies – nur ein Problem bei uns Menschen?

Auch Pferde bekommen Karies! Leider sehe ich immer häufiger Pferde mit diesem Befund. Aber woran liegt das? Pferde fressen doch keine Süßigkeiten! Oder?
Die Oberfläche eines Backenzahns ist nicht glatt, sondern wulstig und wellig (schmelzfaltig). Mit diese Oberfläche lässt sich das für Pferde natürliche Futter Gras, oder auch Heu, am besten zerkleinern. Die Wellenstruktur entsteht durch verschieden harte „Materialien“ aus denen ein Zahn besteht. Der Zahnzement ist das weichere Material und daher empfindlicher auf Säuren. In den Kauflächen bleibt ganz natürlich Futter hängen. Dieses wird durch das Zermahlen von Raufutter normalerweise immer wieder entfernt. Zudem spült der beim Fressen gebildete Speichel einiges weg. Der Speichel verdünnt zudem die sich gebildeten Säuren. Aber woraus entsteht so eine Säure? Aus Futter wie Obst, Silage und vor allem kohlehydratreicher und somit zuckerreiche Nahrung bilden sich Säuren. Dies sind alle keine natürlichen Nahrungsmittel für unsere Pferde. Somit ist das Pferd nicht darauf vorbereitet. Wenn dann noch die sonst automatische Reinigung der Zähne durch genügend Raufutter und Speichel fehlt, bleiben säurehaltige und zuckerhaltige Futterreste in den Zahnrillen hängen und bilden Karies. In diese erst kleinen Karieslöcher setzt sich immer mehr Futter ab. Der Zahn fault dann quasi von innen heraus und kann sogar auseinanderbrechen. Wer schon einmal selbst ein Loch im Zahn hatte, weiß wie weh das tun kann. So kann das Pferd auch deutliche Schmerzen haben. Ich hatte schon Patienten, bei denen kein einziger Backenzahn mehr ohne Karies war. Diese Pferde können dann kaum noch fressen und sind auf Heucops angewiesen. Bei einer routinemäßigen Zahnkorrektur kann ich versuchen, einen Teil des Karies zu entfernen und die Zahnoberflächen etwas zu glätten. Dies geht aber nur, wenn der Zahn erst oberflächlich betroffen ist. Mit etwas Glück kann sich dann ein kariöser Zahn erholen. Aber bitte tun Sie ihrem Pferd den Gefallen und verzichten Sie so weit wie möglich auf das Füttern von Silage, Brot, Müsli mit Melasse, Getreide aller Art, Zuckerrübenschnitzel (!!!), Pellets, Hustenbonbons für Menschen sowie Obst. Bitte bieten Sie dann genügend Raufutter zur Reinigung der Zähne an, am besten nahezu 24 Stunden am Tag - damit es gar nicht erst so schlimm wird!

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