12/01/2026
Wieso mich diese Aussage immer wieder so aufregt:
Die meisten Hunde spielen NICHT bei der ersten Begegnung mit einem fremden Hund.
Einer wird oft bedrängt, der andere ignoriert einfach die Körpersprache wie z.B. Beschwichtigungssignale.
Das führt dazu, dass der Hund Hilfe bei seinem Besitzer sucht und der sich NICHT einmischt.
Was lernt der Hund daraus?:
Ich muss mich selber wehren.
Daraus entsteht eine gefährliche Situation, denn mit der Zeit wird die Notwehr zur Gewohnheit und somit ist das Sozialverhalten negativ beeinflusst.
Wenn der Hund sich nicht wehrt, lernt der Bedrängende, dass man das ja machen kann und es keine Konsequenzen gibt und so entsteht ein Mobber oder ein sich selbst überschätzender Hund, der irgendwann an den falschen gerät.
Also ist das Fazit: Lernt Beschwichtigungssignale auswendig, übt die an eurem Hund zu lesen (und an anderen) und lasst nicht die Hunde einfach machen, wenn ihr den Mobber oder den gemobbten erkennt.
Wenn ihr euch unsicher seid mit der Körpersprache, dann lernt sie, auch gerne über mich aber bitte lasst eure Hunde nicht einfach machen.