07/03/2025
Heute ist Tag des Artenschutzes - wie Jäger diesen betreiben und was Jäger unter Artenschutz verstehen, sieht man u.a. auf diesem Foto.
"Ist Fuchsjagd ein sinnloser Eingriff in eine sich auch selbst regulierende Tierpopulation? Wenn menschliche Lust und Freude sinnlos sind, dann ja."
Jagdautor Bruno Hespeler in der Deutschen Jagd Zeitung
"Es gewährt große Waidmannsfreude, den oft aus weiter Entfernung und recht flott zustehenden Fuchs, ob durch Kugel oder Schrote, rollieren zu lassen."
Jagdautor Hans Behnke in seinem Buch "Jagd und Fang des Raubwildes"
"Wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen."
Bruno Hespeler, Journalist und Jagdautor, in seinem Buch "Raubwild heute"
"Ich selbst fange schon seit 50 Jahren in meinem Revier Fuchs und Marder mit dem großen Schwanenhals. Bei sachgemäßer Aufstellung der Falle wird der Fuchs blitzartig durch Genick- und Drosselschlag getötet. Gewiss kann es auch hier gelegentlich zu einem Brantenfang kommen, ganz besonders bei Frost, wenn die Falle mit Verzögerung zuschlägt. Was ist aber qualvoller für den Fuchs: ein paar Stunden mit der Brante im Eisen gefangen zu sein, oder einige Schrote durch einen schlechten Schrotschuss in den Weichteilen zu haben und nach Tagen qualvoll zu verenden?"
Hugo Kieferle, Jagdausstatter, in der Jagdzeitschrift "Die Pirsch"
"Denn darin, dass wir das Naturding Wild töten und dabei einen exorbitanten Lusteffekt erleben, erweist es sich empirisch, dass wir etwas ganz Besonderes in unserem Innern erfahren. Mit der Jagd ist es so ähnlich wie mit der Liebe: Das erotische Erleben liegt auf dem Weg zum Höhepunkt. Das Ziel liegt nämlich nicht im schnellen Schuss, sondern im Erstreben und Erleben eines gemeinsam erreichten anhaltenden Höhepunkts. Den emotionalen Höhepunkt seiner Jagd, den Kick, erlebt der Jäger immer dann, wenn er den todbringenden Schuss auslöst.
Prof. Dr. Gerd Rohmann auf der Jahrestagung 2004 des Forums lebendige Jagdkultur e.V., Vortragstitel "Neue Gedanken zur Lust an der Lust zwischen Erleben und Erlegen".
"Das gefangene Stück in einen Sack lassen und über den Kopf schwingend fest auf den Boden schlagen. Wirkt bestens und ist Balgschonend. (...) Und es klappt immer auch mit dem stärksten Fuchs, hab ich schon etliche male gemacht."
Jäger "44MAGNUM" im "landlive"-Forum, 07.01.2009
http://www.fuechse.info/index.php…