Laboderm Offizielle Facebook-Seite von Laboderm

Die Aujeszky-Krankheit beim Hund (engl. below)Bei der Aujeszky-Krankheit (Pseudowut, Pseudorabies, Juckpest, Tollkrätze)...
02/01/2026

Die Aujeszky-Krankheit beim Hund (engl. below)

Bei der Aujeszky-Krankheit (Pseudowut, Pseudorabies, Juckpest, Tollkrätze) handelt es sich um eine Virusinfektion, verursacht durch das suide Herpesvirus (auch Pseudorabiesvirus). Die Hauptwirte sind Schweine und Wildschweine, doch auch Wölfe, Füchse, Hunde und Katzen, sowie andere Säugetiere können erkranken. Besonders gefährdet sind Jagdhunde mit Kontakt zu Wildschweinen. Die bevorzugten Manifestationsorgane sind das Zentralnervensystem und der Respirationstrakt. Adulte Haus- und Wildschweine überleben die Erkrankung in der Regel mit respiratorischen Symptomen, Jungtiere können jedoch auch neurologische Symptome zeigen und sterben. Das Virus bleibt bei überlebenden Schweinen latent im Körper bestehen und wird vor allem bei Stress oder Immunsuppression reaktiviert. Bei nahezu allen anderen Säugetieren verläuft die Infektion tödlich, für den Menschen, Primaten und Pferde ist das Virus jedoch kaum pathogen. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Wild- und Hausschweinen und Fleischprodukten, sowie indirekt über mit deren Ausscheidungen (Speichel, Nasensekret, Urin, Kot) kontaminierte Gegenstände. Betroffene Hunde zeigen akuten und hochgradigen Juckreiz, sowie neurologische Symptome (Speicheln, Aggression, Ataxien, Lähmungen, Krämpfe) und sterben innerhalb weniger Tage. Diagnostiziert wird mittels Antikörpernachweis im Blut, sowie Erregernachweis aus Blut oder Gewebeproben. Präventiv sollten Kontakt zu Wildschweinen und die Verfütterung von rohem Fleisch oder rohen Innereien vermieden werden. Impfstoffe für Schweine sind vorhanden, deren Einsatz in virenfreien Ländern jedoch verboten.
Die Aujeszky-Krankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche bei Hausschweinen. Deutschland und Österreich, sowie einige weitere europäische Länder, gelten seit vielen Jahren als frei von Aujeszky in Hausschweinbeständen. Allerdings gibt es jährlich mehrere Fälle bei Wildschweinen und auch Jagdhunden. Die Feststellung der Aujeszkyschen Krankheit bei Wildschweinen ist weder anzeige- noch meldepflichtig und wird daher aus rechtlicher Sicht nicht als Tierseuchenausbruch bewertet.
Benannt ist die Erkrankung nach Aladár Aujeszky, einem ungarischen Tierarzt, der diese im Jahr 1902 erstmals beschrieb.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Max Tews.

Aujeszky's disease in dogs

Aujeszky's disease (pseudorabies) is a viral infection caused by the suid herpesvirus (also known as pseudorabies virus). The main hosts are pigs and wild boars, but wolves, foxes, dogs, cats, and other mammals can also become infected. Hunting dogs that come into contact with wild boars are particularly at risk. The preferred organs of manifestation are the central nervous system and the respiratory tract. Adult domestic and wild pigs usually survive the disease with respiratory symptoms, but young animals may also show neurological symptoms and die. The virus remains latent in the bodies of surviving pigs and is reactivated mainly during stress or immunosuppression. The infection is fatal in almost all other mammals, but the virus is hardly pathogenic for humans, primates, and horses. Transmission occurs mainly through direct contact with infected wild and domestic pigs and meat products, as well as indirectly via objects contaminated with their excretions (saliva, nasal secretions, urine, faeces). Affected dogs show acute and severe itching, as well as neurological symptoms (salivation, aggression, ataxia, paralysis, convulsions) and die within a few days. Diagnosis is made by detecting antibodies in the blood and detecting the pathogen in blood or tissue samples. As a preventive measure, contact with wild boars and feeding raw meat or raw offal should be avoided. Vaccines for pigs are available, but their use is prohibited in virus-free countries.
Aujeszky's disease is a notifiable animal disease in domestic pigs. Germany and Austria, as well as several other European countries, have been considered free of Aujeszky's disease in domestic pig populations for many years. However, there are several cases each year in wild boars and hunting dogs. The detection of Aujeszky's disease in wild boars is neither notifiable nor reportable and is therefore not considered an outbreak of animal disease from a legal perspective.
The disease is named after Aladár Aujeszky, a Hungarian veterinarian who first described it in 1902.
Pic courtesy Max Tews

31/12/2025

Not because of their "gut".
Not from eating "grain".
Not because they have a D*g is H*man chew defiency.

In allergic dogs, chronic inflammation alters the skin barrier, increases moisture retention, and changes the local environment of the skin and ears.

These changes disrupt the normal microbial balance of the skin.

Yeast is part of the normal flora of the skin. And, when a dog has inflammation and itch, the normal flora will shift.

The problem is not its presence, but the loss of regulation that its presence signals.

Treating the yeast can improve comfort in the short term, but without controlling the underlying allergic inflammation, recurrence is expected.

This is why allergic dogs often cycle through repeated yeast infections.
Yeast is rarely the primary problem.
It is a downstream consequence of uncontrolled allergic disease.
Understanding that distinction changes how we think about "infection".

Oh, and you can't smell yeast. What you're smelling is seborrhea.

Share this post!

Ab 01.01.2026 bieten wir unsere ASITs von einem neuen Hersteller an, wodurch es zu einer Preiserhöhung und einem geänder...
30/12/2025

Ab 01.01.2026 bieten wir unsere ASITs von einem neuen Hersteller an, wodurch es zu einer Preiserhöhung und einem geändertem Therapieplan kommen wird 📋, jedoch auch endlich wieder zu einer zuverlässigen, schnellen Lieferung 🚚.

Details entnehmen Sie bitte den Aussendungen per Post 📬 und Newsletter bzw. laden Sie sich bitte den aktuellen Untersuchungsauftrag Allergie auf der Homepage im Bereich Login MEIN LABOR herunter 💻 oder benutzen Sie den Online-Untersuchungsauftrag!

30/12/2025
Frohe Weihnachten! 🎄 ❄️ ☃️Merry Christmas!
24/12/2025

Frohe Weihnachten! 🎄 ❄️ ☃️
Merry Christmas!

21/12/2025

Lesespaß unter dem Weihnachtsbaum! 📚🐾
Wir haben das perfekte Last-Minute-Weihnachtsgeschenk – eines unserer beliebten Laboklin Bücher!

Beschenken Sie sich selbst oder Ihren Bekannten- und Freundeskreis! 📖💖

👉 Hier bestellen und Wissen verschenken: https://short.laboklin.com/buchbestellung

Die Herpesvirus-Dermatitis bei der Katze (engl. below)Das feline α-Herpesvirus-1 verursacht bei Katzen vorwiegend obere ...
19/12/2025

Die Herpesvirus-Dermatitis bei der Katze (engl. below)

Das feline α-Herpesvirus-1 verursacht bei Katzen vorwiegend obere Atemwegssymptome („Katzenschnupfenkomplex“). Der Großteil der genesenen Katzen wird zu latent-infizierten Trägern der Viren; Stress, andere Erkrankungen oder Glukokortikoidtherapien können eine Reaktivierung verursachen. Manchmal entwickeln betroffene Katzen auch orale und kutane Ulzerationen, welche meist oberflächlich und multipel am gesamten Körper vorkommen können. Eine spezielle Form ist die ulzerative-nekrotisierende Gesichts-Dermatitis und Stomatitis, welche auch mit Herpesvirus-1 Infektionen assoziiert ist. Typischerweise handelt es sich um krustige Läsionen am Nasenspiegel, Nasenrücken und in der periokulären Region. Unterhalb der Krusten befindet sich ulzerative Haut. Ähnliche Läsionen können auch an anderen Körperstellen gefunden werden. Die möglichen Differentialdiagnosen sind eine Insektenstich-Hypersensitivität, eosinophile Plaques, Calicivirus-assoziierte Dermatitis, Pockenvirusinfektion, FeLV-Dermatitis, Medikamenten-assoziierte Reaktionen, Pemphigus foliaceus oder Lupus erythematosus. Die Diagnose wird mittels Hautbiopsie gestellt, wo eine vorwiegend eosinophile ulzerativ-nekrotisierende Dermatitis gefunden wird. In vielen Fällen können typische multinukleäre keratinozytische Riesenzellen mit intranukleären Einschlusskörperchen gesehen werden. Eine zusätzliche PCR-Testung kann die Diagnose bestätigen. Trigger-Faktoren wie Stress und andere Erkrankungen, sowie FeLV und FIV sollten identifiziert und therapiert werden. Im Falle von Sekundärinfektionen werden diese mit Hilfe von Antibiotika behandelt. Weitere Behandlungsoptionen sind Lysin, Interferon alpha, rekombinantes felines Interferon omega, Famciclovir und Acyclovir. Topische Medikamente mit antiviralen Wirkstoffen und Imiquimod können zusätzlich verwendet werden. Diese Behandlungsoptionen haben variable Erfolgsraten. Die Impfung schützt vor schwerer Erkrankung, beugt aber einer Infektion und der Entwicklung von Virusträgern nicht vor.
Bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. Isabel Heckel

Herpesviral-dermatitis in cats

The feline α-herpesvirus-1 mainly causes upper respiratory disease in cats (feline viral rhinotracheitis). Most recovered cats are latently infected carriers, stress, other diseases, or glucocorticoid administration may cause reactivation. Occasionally a cat develops oral and cutaneous ulcers. Cutaneous ulcers are usually superficial and multiple and can occur anywhere on the body. A special form, an ulcerative-necrotizing facial dermatitis and stomatitis is also associated with herpesvirus-1 infections in cats. Typically, crusted skin lesions involve the nasal planum, bridge of the nose and periocular skin. Under the crusts, ulcerated skin can be found. Similar lesions can be found elsewhere on the body. The differential diagnoses include mosquito bite hypersensitivity, eosinophilic plaques, calicivirus-associated dermatitis, poxvirus-infection, FeLV dermatitis, drug reaction, pemphigus foliceus or lupus erythematosus. Diagnosis is made via skin biopsy, where a predominantly eosinophilic, ulcerative-necrotic dermatitis can be found. Typical multinucleated keratinocytic giant cells with intranuclear inclusion bodies can be seen in many cases. Additional PCR testing confirms the diagnosis. Triggering factors as stress and other diseases or infections with FeLV and FIV should be identified and managed. In case of secondary infections, the use of antibiotics will treat those. Further treatment options are lysine, interferon alfa, recombinant feline interferon omega, famciclovir and acyclovir. Topical therapies with antiviral drugs and imiquimod may also be added. These treatments have variable success rates. Vaccination helps protect against severe disease, but does not prevent infection or the development of carriers.
Picture courtesy Dr. Isabel Heckel

Für alle TierärztInnen, die sich beim Thema Allergien bei Hund und Katze fortbilden wollen, tolle Kooperation von   und ...
16/12/2025

Für alle TierärztInnen, die sich beim Thema Allergien bei Hund und Katze fortbilden wollen, tolle Kooperation von und
https://fortbildung.vet/webinare/
Have fun 🙂

Adresse

Steubenstraße 4
Bad Kissingen
97688

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 13:00

Telefon

+4997172020

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Laboderm erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Laboderm senden:

Teilen

Kategorie