Zoo Dortmund

Zoo Dortmund Offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund. Dies ist die offizielle Facebook-Seite des Zoo Dortmund.

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Marcel Stawinoga
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Zoo Dortmund
Mergelteichstraße 80
44225 Dortmund

Um den Lesefluss zu fördern, wird in den Beiträgen auf der Zoo-Dortmund-Facebook-Seite bei der Bezeichnung von Personenarten oder -gruppen auf eine geschlechtsbezogene Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter; die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

Schabrackentapire Laila und Jinak snacken gemeinsam Möhren wegNeuzugang Schabrackentapir Laila, die im August letzten Ja...
20/03/2025

Schabrackentapire Laila und Jinak snacken gemeinsam Möhren weg

Neuzugang Schabrackentapir Laila, die im August letzten Jahres zu uns kam, hat sich inzwischen gut eingelebt und wohnt nun gemeinsam mit unserem 25-jährigen Schabrackentapir-Opa Jinak im Regenwaldhaus „Rumah Hutan“. Mit ihm snackt sie auch gerne mal gemeinsam eine Möhre weg – wie Ihr auf dem Foto gut sehen könnt. Während Jinak (auf dem Foto links) ein ruhiger, eher gemütlicher und betagter Zeitgenosse ist, hat Laila klar das Sagen und hält den Opa gut auf Trab.

Die beiden gehen gerne gemeinsam baden und haben auch bereits die Außenanlage zusammen erkundet. Ihre neuen Nachbarn hat Laila bereits aus der Entfernung kennengelernt: die sechs Sumatra-Orang-Utans Walter, Suma, Kea, Kleo, Mokko und Yenko. Sobald die Temperaturen wieder etwas milder sind, werden sie sich auch bald im gemeinsamen Außenbereich begegnen. Für Laila sind Orang-Utans unbekannt, aber ihr Artgenosse Jinak leistet ihr beim Kennenlernen Gesellschaft!

Laila wurde am 3. April 2009 im Tiergarten Nürnberg geboren und lebte seit Ende 2010 im Zoo Leipzig, wo sie auch dreimal erfolgreich Nachwuchs aufzog. Bei uns im Zoo Dortmund wird sie mit Jinak ihren Lebensabend verbringen, da dieser altersbedingt mittlerweile unfruchtbar ist.

Schabrackentapire sind sowohl in der Natur als auch in Zoologischen Gärten sehr selten. In den Wäldern Südostasiens leben vermutlich nur noch weniger als 2.500 Schabrackentapire, sodass diese Tierart auf der IUCN Red List of Threatened Species (Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) als „stark gefährdet“ (EN) geführt wird. In Deutschland werden sie neben dem Zoo Dortmund und dem Zoo Leipzig sowie dem Tiergarten Nürnberg nur noch in der Wilhelma, dem Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart gehalten.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerinnen Sylvia Präfke und Natascha Kuhrt für den Fototermin bei den Schabrackentapiren!



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/ Der Zoolotse

Nachwuchs bei den Zwergziegen im StreichelzooBei den Zwergziegen im Streichelzoo auf unserem Westfälischen Bauernhof gib...
18/03/2025

Nachwuchs bei den Zwergziegen im Streichelzoo

Bei den Zwergziegen im Streichelzoo auf unserem Westfälischen Bauernhof gibt es den ersten Nachwuchs. Gestern Nachmittag brachten zwei der Zicken, wie eine weibliche Ziege genannt wird, Zwillinge zur Welt. Die Tierpfleger bemerkten am späten Nachmittag, dass die ersten Zicken bereit für die Geburt waren, und leisteten spontane Geburtshilfe. Die beiden Mütter und ihre vier Jungtiere sind wohlauf, und auch die erste Nacht haben alle gut überstanden.

Heute Morgen blieb der Nachwuchs bei den kühlen Temperaturen zunächst noch im Stall, der auf wackeligen Beinen bereits erkundet wurde. Auch die Kamera wurde bei unserem Besuch neugierig beäugt. Das erste Fotoshooting war dann aber irgendwann doch ermüdend, und so wurde zwischendurch immer mal wieder ein kleines Schläfchen gehalten, während sich die Mütter mit frischem Heu stärkten.

Später öffneten die Tierpfleger den Schieber, sodass die Kleinen die Möglichkeit hatten, eigenständig nach draußen zu gehen. Das größte der vier Jungtiere wagte in Begleitung der Mama einen ersten Ausflug ins Außengehege. Der Stall bleibt tagsüber geöffnet, sodass sich die Jungtiere jederzeit zurückziehen können, falls es ihnen draußen zu ungemütlich sein sollte.

Aktuell ist der Streichelzoo aufgrund eines Tagesbruchs noch geschlossen – wir hatten darüber bereits berichtet. Der betroffene Bereich ist abgesperrt; es handelt sich jedoch lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, und für die Tiere besteht keine Gefahr. Der abgesackte Bereich wurde bereits von Mitarbeitern der Bezirksregierung Arnsberg vermessen und geprüft und soll voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen behoben werden.

Bis dahin könnt Ihr den Nachwuchs aber von außen beobachten. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Wochen noch weitere Jungtiere zur Welt kommen. Schaut doch mal vorbei!

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Jamie-Lee Hesse für das Fotoshooting bei den Zwergziegen.



Foto & Text: Ida Andrae

Die Pferdeantilope ist unser „Tier der Woche“Wie jeden Montag stellen wir Euch heute mit der Pferdeantilope (𝘏𝘪𝘱𝘱𝘰𝘵𝘳𝘢𝘨𝘶𝘴...
17/03/2025

Die Pferdeantilope ist unser „Tier der Woche“

Wie jeden Montag stellen wir Euch heute mit der Pferdeantilope (𝘏𝘪𝘱𝘱𝘰𝘵𝘳𝘢𝘨𝘶𝘴 𝘦𝘲𝘶𝘪𝘯𝘶𝘴) eine Tierart aus unserem Zoo ein wenig ausführlicher vor.

Die Pferdeantilope ist eine recht große Antilope, die in den Savannen und Steppen südlich der Sahara in West-, Ost- und Südafrika lebt, wobei ihr Verbreitungsgebiet nicht durchgehend verbunden ist. Sie bewegt sich meist in Herden von zehn bis 15 Tieren, die oft von einem dominanten Männchen angeführt werden. Es gibt auch Gruppen aus rein weiblichen Tieren, die die Reviere einzelgängerischer Männchen durchstreifen. Junge Böcke werden etwa mit zwei Jahren aus ihrer Geburtsherde vertrieben und schließen sich häufig zu Junggesellengruppen zusammen, bis sie ein eigenes Revier oder eine eigene Herde übernehmen.

Mit einer Körperlänge von etwa 2,50 Metern und einer Schulterhöhe von rund 1,50 Metern gehören Pferdeantilopen zu den größten Antilopen Afrikas. Besonders auffällig sind die schwarz-weißen Muster im Gesicht sowie die großen, spiralförmig gewundenen Hörner, die sowohl bei Männchen als auch bei Weibchen vorkommen. Auch die etwa 35 Zentimeter langen Ohren, die mit Haarbüscheln geschmückt sind, sind ein charakteristisches Merkmal dieser Tiere. Ihr Fell hat eine rötlich-braune Färbung.

Die Pferdeantilope sucht vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden nach Gräsern, Kräutern und Laub. Die Herde bleibt dabei dicht beieinander und muss sich vor Löwen, Leoparden, Hyänen und afrikanischen Wildhunden in Acht nehmen. Im Notfall verteidigt sich die Antilope mit ihren Hörnern gegen Angreifer. Kann sie fliehen, erreicht sie Geschwindigkeiten von etwa 55 Kilometern pro Stunde.

Die Pferdeantilope wird auf der IUCN Red List of Threatened Species (Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) als „nicht gefährdet“ (LC) eingestuft, da die Bestände in vielen Regionen stabil erscheinen. Allerdings gab es in einigen Gebieten Rückgänge von bis zu 70 Prozent aufgrund von Lebensraumzerstörung und Bejagung. In Regionen, in denen die Antilope ausgestorben war, konnte sie erfolgreich wieder angesiedelt werden – unter anderem durch Auswilderung von Tieren aus europäischen Zoos wie dem Erlebnis-Zoo Hannover, dem SAFARI PARK DVŮR KRÁLOVÉ (Tschechien) und Marwell Wildlife (England). Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) bzw. EAZA Ex-situ Programme für die Pferdeantilope wird im Erlebnis-Zoo Hannover koordiniert.

Bei uns im Zoo findet Ihr die Pferdeantilopen auf der großen Afrika-Anlage zwischen Nashörnern und Giraffen, wo sie gemeinsam mit den Zebras und den Elenantilopen leben. Auf dem Foto anbei seht Ihr Pferdeantilope Latifa.



Foto & Text: Ida Andrae

Orang-Utan Suma ist 32 Jahre alt geworden – Suma und ihre Tochter Kleo begutachten gemeinsam die GeburtstagstorteSumatra...
14/03/2025

Orang-Utan Suma ist 32 Jahre alt geworden – Suma und ihre Tochter Kleo begutachten gemeinsam die Geburtstagstorte

Sumatra-Orang-Utan Suma hat heute Geburtstag und wird 32 Jahre alt. Zur Feier des Tages überraschten wir Suma und ihre Tochter Kleo, die am 21. Juli 2022 in unserem Zoo zur Welt kam, mit einer Torte aus Haferflocken und Joghurt. Diese dekorierten unsere Tierpfleger mit etwas Obst und Gemüse und formten aus Weintrauben eine 32. Natürlich waren Suma und Kleo gleich zur Stelle, begutachteten die Torte, wie auch dem Foto anbei zu sehen, und bedienten sich anr.

Geboren wurde Suma am 14. März 1993 im Zoo Duisburg. Suma wurde nach ihrer Geburt von den Kollegen in Duisburg mit der Flasche großgezogen, da Sumas Mutter Anette, die selbst 1983 im Tierpark Berlin zur Welt kam, damals noch jung und unerfahren war und Suma nicht ausreichend zu versorgen schien. Etwa sechs Jahre später, am 25. Mai 1999, zog Suma dann zu uns in den Zoo Dortmund um.

Mit 32 Jahren ist Suma noch recht jung für einen Orang-Utan. In der Natur lebende Orang-Utans erreichen, je nach Autor, ein Alter von etwa 40 bis 45 Jahren. In Zoos können die Menschenaffen allerdings über 60 Jahre alt werden, was auf die Rundumversorgung – keine natürlichen Feinde und Konkurrenten, immer ausreichend und gutes Futter wie auch medizinische Versorgung – zurückgeführt werden kann.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerinnen Sylvia Präfke und Sophie Schliewe für die Vorbereitungen!

Mit Suma, Kleo, Kea, Mokko, Walter und Yenko leben insgesamt sechs Orang-Utans in unserem Zoo, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind.



Foto und Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Der Silberfasan ist unser „Tier der Woche“ Mit dem Silberfasan (𝘓𝘰𝘱𝘩𝘶𝘳𝘢 𝘯𝘺𝘤𝘵𝘩𝘦𝘮𝘦𝘳𝘢) stellen wir Euch, wie jeden Montag, ...
10/03/2025

Der Silberfasan ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Silberfasan (𝘓𝘰𝘱𝘩𝘶𝘳𝘢 𝘯𝘺𝘤𝘵𝘩𝘦𝘮𝘦𝘳𝘢) stellen wir Euch, wie jeden Montag, eine Tierart aus unserem Zoo etwas ausführlicher vor.

Der Silberfasan gehört zur Familie der Fasane und hat sein Verbreitungsgebiet in Südostasien, einschließlich China, Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam. Der Fasan besiedelt Grasland und Wälder in Höhenlagen von über 1.000 Metern, wo er sich gerne in Gebüschen, Bambushainen oder Farndickichten aufhält. Silberfasane sind Allesfresser; ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, Früchten, Insekten und anderen kleinen Wirbellosen, die oft durch Scharren freigelegt werden.

Die Männchen sind besonders prächtig gefärbt. Sie haben ein schimmerndes, silbernes Gefieder mit einem schwarzen Kopf und einem langen, auffälligen Schwanz. Die Flügel sind ebenfalls silbern mit schwarzen und weißen Mustern. Die Weibchen sind weniger auffällig und haben ein braunes bis rötliches Gefieder mit dunklen Streifen, was ihnen hilft, sich in ihrem Lebensraum zu tarnen.

Der Silberfasan gilt als einer der schönsten Fasane und ist ein beliebter Ziervogel. In einigen asiatischen Mythologien, insbesondere in China, wird der Silberfasan aufgrund seines auffälligen Gefieders oft als Symbol für Schönheit, Eleganz und Anmut angesehen und mit positiven Eigenschaften assoziiert.

Der Silberfasan hat eine sehr große Verbreitung und einen relativ großen Bestand. Dieser nimmt zwar etwas ab, wird jedoch noch nicht als Anlass zur Beunruhigung angesehen. Die Art wird daher auf der IUCN Red List of Threatened Species (Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) als „nicht gefährdet“ (LC) geführt.

Bei uns im Zoo findet Ihr die Silberfasane in einer der Volieren neben dem Regenwaldhaus „Rumah hutan“.



Foto und Text: Ida Andrae

Ameisenbären-Oma Chakira schläft nach dem Mittagessen im HeuhaufenDie Große Ameisenbärin Chakira hatte es sich heute, na...
07/03/2025

Ameisenbären-Oma Chakira schläft nach dem Mittagessen im Heuhaufen

Die Große Ameisenbärin Chakira hatte es sich heute, nachdem sie ihre Mittagsportion aufgefuttert hatte, auf einem großen Heuhaufen gemütlich gemacht. Damit behinderte sie allerdings ein wenig die Arbeit unserer Tierpfleger. Denn diese hatten das Heu in der Ecke bei Reinigungsarbeiten aufgehäuft, um es anschließend im Gehege zu verteilen. Doch zuvor nutze Chaka die Gelegenheit, es sich dort auf dem weichen Heubett gemütlich zu machen, mit dem wir sonst den Schlafkorb der Ameisenbären-Oma auspolstern.

Mit bald 24 Jahren ist Chakira, auch Chaka genannt, definitiv schon eine echte Ameisenbären-Oma. Denn ein wild lebender Großer Ameisenbär dürfte nicht viel älter als zwölf Jahre werden. Für Große Ameisenbären in menschlicher Obhut wird in der Literatur häufig ein Höchstalter von 16 Jahren angegeben. Allerdings verschiebt sich die Messlatte für Tiere, die im Zoo leben immer weiter nach oben, sodass diese zunehmend älter werden. Dies liegt an stetig verbesserten Haltungen und Erfahrungen, wie auch Fortschritten in der Tiermedizin.

Chakira wurde am 21. April 2001 im Reid Park Zoo Tucson in Arizona (USA) geboren und lebt seit dem 6. November 2003 hier in Dortmund. Ihr Umzug in unseren Zoo erfolgte innerhalb der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), der Welt-Vereinigung von Zoos und Aquarien, im Rahmen des Internationalen Zuchtbuchs (BSB), welches wir hier im Zoo Dortmund selbst führen.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Stefanie Bothe für das schöne Foto von Chaka und die Infos dazu!

PS: Das Heubett haben wir Chaka natürlich gelassen.



Foto: Stefanie Bothe
Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Junger Kappenlangur in Bangladesch – Studie von unserem Team in Bangladesch über den illegalen Handel mit Plumploris und...
05/03/2025

Junger Kappenlangur in Bangladesch – Studie von unserem Team in Bangladesch über den illegalen Handel mit Plumploris und anderen Primaten in Bangladesch veröffentlicht

: Marjan Maria, Sadia Afrin Shimu und Hassan Al-Razi aus unserem Plumplori-Team beim Plumploris e.V. in Bangladesch haben nun eine Studie in der internationalen Fachzeitschrift Zoologia veröffentlicht, in der sie sich mit dem bisher kaum wissenschaftlich beleuchteten Primatenhandel in Bangladesch befassen, wo wir über den Plumploris e.V. eine Plumplori-Rehabilitationsstation betreiben und in dieser Plumploris aus illegaler Haltung aufnehmen, wenn nötig aufpäppeln und anschließend auf ein erneutes eigenständiges Leben in der Natur vorbereiten, ehe wir die Tiere wieder in die Natur entlassen.

Marjan, Sadia und Hassan konnten im Rahmen der Studie durch die Auswertung von Meldungen auf Online-Newsportalen zwischen Januar 2021 und Juni 2024 19 Fälle von Primaten-Schmuggel in Bangladesch identifizieren, der 32 Individuen betraf. Am stärksten betroffen von diesem illegalen Wildtierhandel war vor allem der Kappenlangur, gefolgt vom Bengalischen Plumplori und dem Westlichen Weißbrauengibbon. Die Schmuggler waren in vielen Fällen Teil eines internationalen Schmugglerrings, der Primaten aus Bangladesch heraus nach Kalkutta in Indien schmuggelt, von wo aus die Tiere wahrscheinlich weitergeschmuggelt werden. Dabei haben die Schmuggler es vor allem auf Jungtiere abgesehen.

Der Handel und Schmuggel mit Plumploris ist in Bangladesch noch nicht wissenschaftlich untersucht worden und Marjan, Sadia und Hassan weisen in ihrer Veröffentlichung auf diese Forschungslücke hin, die wir, der Plumploris e.V., durch weitere Veröffentlichungen in den nächsten Jahren schließen wollen, um die Situation von Bengalischen Plumploris und anderen Primaten in dem südasiatischen Land besser bewerten und entsprechend handeln zu können.

Vielen Dank an Marjan, Sadia und Hassan für diese spannende Veröffentlichung und den Einsatz!

Hier könnt Ihr Euch die Studie anschauen: https://www.researchgate.net/publication/389278845_Live_non-human_primate_trafficking_in_Bangladesh_A_growing_threat_to_the_remaining_populations (auf Englisch)



Fotos und Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Das Zebra-Fohlen heißt nun BahatiIhr habt entschieden: Das am 7. Februar in unserem Zoo geborene Steppenzebra heißt nun ...
04/03/2025

Das Zebra-Fohlen heißt nun Bahati

Ihr habt entschieden: Das am 7. Februar in unserem Zoo geborene Steppenzebra heißt nun Bahati. Bahati setzte sich bei Euren Abstimmungen sowohl bei Facebook als auch auf Instagram deutlich durch. Vielen Dank an Euch alle fürs Mitmachen!

In den swahili-sprachigen Regionen wie Kenia und Tansania, wo das Steppenzebra unter anderem vorkommt, trägt der Name „Bahati“ die Bedeutung „Glück“ oder „Schicksal“. Dieser beliebte Vorname wird häufig gewählt, um positive Eigenschaften und wohlwollende Wünsche für das Leben einer Person zum Ausdruck zu bringen.

Das Steppenzebra kommt aber nicht nur in Kenia und Tansania vor, sondern bewohnt eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter die namensgebenden Steppen sowie weitläufige Savannenlandschaften. Es ist im östlichen und südlichen Afrika verbreitet, wobei sich sein Verbreitungsgebiet vom südlichen Sudan und Äthiopien bis hinunter nach Südafrika erstreckt. Damit ist das Steppenzebra – vor dem Bergzebra und dem Grevyzebra – die am weitesten verbreitete und häufigste der drei Zebra-Arten.

Vielen Dank noch einmal an Euch alle fürs Mitmachen bei dieser Namensaktion! Und vielen Dank an unsere Tierpflegerin Wiebke Dreesmann für den Foto- und Drehtermin heute bei den Steppenzebras!

In unserer Story findet Ihr weitere Eindrücke von unserem heutigen Besuch bei Bahati. Schaut mal rein!



Foto: Ida Andrae
Text: Ida Andrae und Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Der Gaur ist unser „Tier der Woche“Wie jeden Montag stellen wir Euch mit dem Gaur (𝘉𝘰𝘴 𝘨𝘢𝘶𝘳𝘶𝘴) eine Tierart aus unserem ...
03/03/2025

Der Gaur ist unser „Tier der Woche“

Wie jeden Montag stellen wir Euch mit dem Gaur (𝘉𝘰𝘴 𝘨𝘢𝘶𝘳𝘶𝘴) eine Tierart aus unserem Zoo etwas ausführlicher vor.

Der Gaur lebt in Süd- und Südostasien; sein Verbreitungsgebiet umfasst Indien, Nepal, Bangladesch, Myanmar, Thailand, Kambodscha, das südliche Vietnam und die Malaiische Halbinsel. Ursprünglich waren die meisten Gebiete dieser Länder vom Gaur besiedelt, heute trifft man nur noch auf einzelne zersplitterte Populationen, die sich zumeist auf Nationalparks und Schutzgebiete beschränken.

Der Gaur bewohnt immergrüne, teilweise laubabwerfende und dichte Wälder mit offenem Wasser. Er ist Pflanzenfresser und ernährt sich hauptsächlich von Gräsern, Blättern, Kräutern und Früchten. Üblicherweise lebt der Gaur in Herden von etwa zehn Tieren, die aus Kühen, deren Kälbern und einem Bullen bestehen. Dieser Bulle ist für den Schutz der Gruppe verantwortlich und verteidigt seine Position gegenüber anderen Bullen. Junge Bullen sind häufig in sogenannten Junggesellentrupps unterwegs, bis sie stark genug sind, um als Einzelgänger durch die Wälder zu ziehen und Haremsführer herauszufordern. Schließlich verjagen sie einen Bullen und übernehmen dessen Herde.

Übrigens: Der Gaur ist das größte Wildrind der Welt. Ein ausgewachsener männlicher Gaur kann über eine Tonne wiegen, eine Kopf-Rumpflänge von über drei Metern erreichen und eine Schulterhöhe von über zwei Metern haben. Die Kühe sind deutlich kleiner und unterscheiden sich auch farblich von den Bullen; sie haben kleinere Hörner und ihr Fell ist dunkelbraun, während das des Bullen schwarzglänzend ist.

In seinem gesamten Verbreitungsgebiet sind die Bestände des Gaurs in den letzten 100 Jahren um 80 Prozent zurückgegangen und beschränken sich heute größtenteils auf Lebensräume in Schutzgebieten. Die Hauptursachen dafür sind Wilderei, Lebensraumverlust sowie Jagd auf Fleisch und Hörner. Etwa 90 Prozent der wild lebenden Gaure leben in Indien, wo sie aus religiösen Gründen in der Regel nicht bejagt werden. Dadurch bleibt der Bestand stabil, während in den anderen Verbreitungsgebieten ein Rückgang von weiteren 30 Prozent in den nächsten Generationen erwartet wird. Daher wird der Gaur auf der IUCN Red List of Threatened Species (Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN) mittlerweile als „gefährdet“ (VU) geführt. In Sri Lanka ist der Gaur ausgestorben, und auch in Bangladesch gilt er vermutlich bereits als ausgestorben.

Bei uns im Zoo leben insgesamt drei Gaure; sie bewohnen die Anlage gegenüber den Rothirschen.



Foto und Text: Ida Andrae

Stimmt über den Namen unseres Zebra-Fohlen ab! Vielen Dank für all die schönen und kreativen Namensvorschläge für unser ...
28/02/2025

Stimmt über den Namen unseres Zebra-Fohlen ab!

Vielen Dank für all die schönen und kreativen Namensvorschläge für unser namenloses Zebra-Fohlen. Am Dienstag hatten wir nach einem Namen für den jungen Hengst gefragt, und es sind viele wunderbare Vorschläge zusammengekommen!

Gemeinsam mit den zuständigen Tierpflegern haben wir die vorgeschlagenen Namen, die mit B beginnen und einen Bezug zum natürlichen Lebensraum der Steppenzebras haben sollten, durchgesehen. Auch wenn es uns sehr schwergefallen ist, konnten wir uns auf drei Favoriten einigen und haben zusätzlich, wie angekündigt, den Vorschlag mit den meisten Likes in die Abstimmung aufgenommen.

Stimmt nun auf unserer Facebook-Seite einfach mit der entsprechenden Reaktion auf den Original-Beitrag (Herzchen, Umarmung, Lachen oder Wow) für Euren Favoriten ab, um den endgültigen Namen für unseren jungen Steppenzebra-Nachwuchs zu finden, der am 7. Februar dieses Jahres zur Welt kam.

Stimmt für Belay mit ❤(Herzchen):
Der Name "Belay" hat seine Wurzeln im Amharischen, der offiziellen Sprache Äthiopiens, die zur semitischen Sprachfamilie gehört und somit mit Sprachen wie Arabisch und Hebräisch verwandt ist. Im übertragenen Sinne bedeutet "Belay" so viel wie „das von Gott gesandte Kind“ oder auch „der mit einer hohen Stellung“ bzw. „der Bessere“.

Stimmt für Bahati mit 🤗(Umarmung):
Im afrikanischen Kontext, insbesondere in den swahili-sprachigen Regionen wie Kenia und Tansania, trägt der Name "Bahati" die bedeutende Botschaft von "Glück" oder "Schicksal". Dieser beliebte Vorname wird häufig gewählt, um positive Eigenschaften und wohlwollende Wünsche für das Leben einer Person zum Ausdruck zu bringen.

Stimmt für Bomani mit 😆(Lachen):
In der Swahili-Sprache bedeutet der Name "Bomani" "stark" oder „mächtig“. Er wird oft mit Eigenschaften wie Kraft, Durchsetzungsvermögen und Widerstandsfähigkeit assoziiert. Der Name symbolisiert also Stärke und die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern. Er kann sowohl für Jungen als auch für Mädchen verwendet werden, ist jedoch häufiger als männlicher Vorname anzutreffen.

Stimmt für Bamuthi mit 😯(Staunen):
Der Name „Bamuthi“ trägt die Bedeutung „der vom Baum“ und findet in der Schreibweise ohne „h“ als „Bamuti“ seine Wurzeln in der weit verbreiteten Bantu-Sprachfamilie, die in vielen Regionen Afrikas anzutreffen ist. In bestimmten Kontexten, insbesondere innerhalb der Kikuyu-Sprache einer Ethnie aus Kenia, kann „Bamuti“ auch als „derjenige, der kommt“ oder „der Ankommende“ interpretiert werden.

Wir sind schon sehr gespannt, welcher Name sich durchsetzen wird! Die Abstimmung läuft bis Sonntag, den 2. März, um 23:59 Uhr. Zusammen mit der Abstimmung auf Instagram werden wir dann Euren Favoriten ermitteln und ihn nächste Woche verkünden.

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Wiebke Dreesmann für den Fototermin bei Steppenzebra-Stute Hope und dem jungen Hengst.



Foto und Text: Ida Andrae

Doku über Orang-Utans auf Sumatra von Ben Mirgel : Tierfilmer Ben Mirgel, der auch schon in unserem Zoo gedreht hat, hat...
26/02/2025

Doku über Orang-Utans auf Sumatra von Ben Mirgel

: Tierfilmer Ben Mirgel, der auch schon in unserem Zoo gedreht hat, hat nun eine spannende und interessante Doku über Orang-Utans auf Sumatra auf YouTube veröffentlicht.

In der Doku macht Ben sich auf die Suche nach den letzten Sumatra-Orang-Utans. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile des tropischen Regenwaldes auf Sumatra für Palmöl-Plantagen zerstört, was Ben auch in der Doku thematisiert. Das dort angebaute Palmöl wird größtenteils in Industrieländer wie zum Beispiel Deutschland exportiert, und hier in zahlreichen Fertig-Nahrungsmitteln und Kosmetik verwendet. Dadurch sind die Bestände des Sumatra-Orang-Utans von etwa 100.000 Tieren, die wohl vor etwa 100 Jahren noch auf Sumatra lebten, auf 7.000 bis 15.000 Individuen gesunken, während der Tapanuli-Orang-Utan, der ebenfalls auf Sumatra vorkommt, sogar auf nur etwa 800 Individuen kommt. Daher werden beide Orang-Utan-Arten, wie auch der Borneo-Orang-Utan, auf der IUCN Red List of Threatened Species (Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN) als „vom Aussterben bedroht“ (CE) geführt, eine Stufe vor „in der Natur ausgestorben“ (EW).

Schaut Euch die Doku von Ben einmal an, die Ihr hier auf YouTube findet: https://youtu.be/1dN-kkDDOJ8?si



Fotos: Ben Mirgel
Text: Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Name gesucht: Wie soll das jüngste Zebra-Fohlen heißen?Das am 7. Februar dieses Jahres geborene Steppenzebra-Fohlen träg...
25/02/2025

Name gesucht: Wie soll das jüngste Zebra-Fohlen heißen?

Das am 7. Februar dieses Jahres geborene Steppenzebra-Fohlen trägt noch keinen Namen. Wie bereits in den vergangenen Wochen berichtet, brachte die Steppenzebra-Stute Hope ein gesundes männliches Jungtier zur Welt. Der lebhafte Hengst erkundet bereits mit seinen Artgenossen die Außenanlage und zeigt sich als aufgeweckter, aber noch namenloser Mitbewohner.

Das möchten wir nun ändern und laden Euch herzlich ein, Eure Namensvorschläge einzureichen! Es gibt zwei Bedingungen für die Namensgebung: Der Name sollte einen Bezug zum natürlichen Lebensraum der Steppenzebras haben (siehe unten, nicht bloß zu Afrika!) und mit dem Buchstaben B beginnen. Traditionell vergeben die Tierpfleger dem männlichen Nachwuchs immer einen Namen, der mit dem Anfangsbuchstaben des Vaters beginnt. So haben die Hengste der letzten drei Jahre, angelehnt an ihren Vater Buddy, die Namen Bakari, Bukoko und Banji erhalten.

Das Steppenzebra bewohnt eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter die namensgebenden Steppen sowie weitläufige Savannenlandschaften. Es ist im östlichen und südlichen Afrika verbreitet, wobei sich sein Verbreitungsgebiet vom südlichen Sudan und Äthiopien bis hinunter nach Südafrika erstreckt. Damit ist das Steppenzebra – vor dem Bergzebra und dem Grevyzebra – die am weitesten verbreitete und häufigste der drei Zebra-Arten.

Postet Eure Vorschläge bis kommenden Donnerstag, den 27. Februar, um 23:59 Uhr in die Kommentare unter diesen Beitrag. Die vorgeschlagenen Namen für den jungen Hengst werden wir dann gemeinsam mit den zuständigen Tierpflegern durchgehen und drei Namen auswählen. Diese sowie der Namensvorschlag mit den meisten Likes unter diesem Foto werden wir in einem weiteren Beitrag auf unserer Facebook-Seite zur Wahl stellen, sodass Ihr aus den vier Namen für Euren Favoriten stimmen könnt.

Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf Eure Namensvorschläge!

Vielen Dank an unsere Tierpflegerin Wiebke Dreesmann für den Fototermin bei Steppenzebra-Stute Hope und ihrem namenlosen Nachwuchs.



Foto und Text: Ida Andrae

Das Capybara ist unser „Tier der Woche“Mit dem Capybara (𝘏𝘺𝘥𝘳𝘰𝘤𝘩𝘰𝘦𝘳𝘶𝘴 𝘩𝘺𝘥𝘳𝘰𝘤𝘩𝘢𝘦𝘳𝘪𝘴) stellen wir Euch wie jeden Montag ei...
24/02/2025

Das Capybara ist unser „Tier der Woche“

Mit dem Capybara (𝘏𝘺𝘥𝘳𝘰𝘤𝘩𝘰𝘦𝘳𝘶𝘴 𝘩𝘺𝘥𝘳𝘰𝘤𝘩𝘢𝘦𝘳𝘪𝘴) stellen wir Euch wie jeden Montag eine Tierart aus unserem Zoo als „Tier der Woche“ ein wenig ausführlicher vor.

Das Capybara, das im Deutschen auch als Wasserschwein bekannt ist, ist das größte lebende Nagetier der Welt und wird zur Familie der Meerschweinchen gezählt. Es bewohnt unterschiedliche Lebensräume in beinahe ganz Südamerika, ist aber auf die Nähe zu Gewässern wie Seen, Tümpeln, Flüssen, Sumpfgebieten oder Mangrovenwäldern angewiesen.

Die Hitze des Tages verbringt das Capybara üblicherweise ruhend und dösend in einem Gewässer. Mit Einsetzen der Dämmerung verlässt der Meerschweinchen-Verwandte meist das Wasser und begibt sich in grasbewachsene Savannengebiete, um dort Gras zu fressen. Dies brachte dem Capybara auch seinen Namen ein. Denn das Wort „Capybara“ stammt aus dem Guaraní, einer Tupí-Sprache, und bedeutet ins Deutsche übersetzt etwa „Herr der Gräser“. Diesem Titel wird das Capybara auch gerecht, da es zu den größten Grasfressern Südamerikas zählt. Gelegentlich frisst es aber auch Wasserpflanzen. Nachts zieht sich das Capybara an Land zum Schlafen ins Dickicht zurück.

Während der Nahrungssuche und Schlafphase an Land sowie während der Ruhephasen im Wasser muss das Capybara sich vor allem vor Jaguaren, Ozelots und anderen Katzen, Waldhunden, Kaimanen, Anakondas und Greifvögeln in Acht nehmen. Bei Gefahr flieht das Capybara üblicherweise in ein Gewässer, da es ein ausgezeichneter Schwimmer und Taucher ist. Aus dem Wasser ragen oft nur Augen und Nasenspitze heraus, sodass sich das Capybara gut zwischen aus dem Wasser ragenden Pflanzen und dichter Uferbepflanzung verstecken kann. An diese semiaquatische Lebensweise ist das Capybara hervorragend angepasst und weist zum Beispiel Schwimmhäute zwischen den Zehen auf.

Typischerweise lebt das Capybara in einer Familiengruppe, die aus einem Paar und seinem Nachwuchs besteht. Gelegentlich verbinden sich auch mehrere ausgewachsene Tiere zu einer Gruppe von bis zu 20 Tieren; jedoch treten auch Einzelgänger von Zeit zu Zeit auf.

Auf der IUCN Red List of Threatened Species (Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN) wird das Capybara als „nicht gefährdet“ (LC) geführt.

In unserem Zoo leben das Capybara-Männchen Herr von Bödefeld, sein Nachwuchs Juna und die drei Capybara-Weibchen Lia, Maya und Inka auf der Südamerika-Wiese, die sie sich mit Flachlandtapiren und Großen Ameisenbären teilen.

Auf dem Foto seht Ihr übrigens Capybara Lia, die sich besonders gerne die bei ihr beliebte Kolbenhirse wegsnackt.



Foto: Stefanie Bothe
Text: Ida Andrae & Marcel Stawinoga/Der Zoolotse

Video zur aktuellen Diskussion über Zoos von Zoo-Erlebnis auf YouTube – jetzt anschauen!Hier auf unserer Seite vom Zoo D...
23/02/2025

Video zur aktuellen Diskussion über Zoos von Zoo-Erlebnis auf YouTube – jetzt anschauen!

Hier auf unserer Seite vom Zoo Dortmund und vor allem auf der Seite Der Zoolotse unseres Kommunikationsmanagers und Artenschutzkoordinators Marcel Stawinoga nehmen wir auch immer mal wieder eine Metaperspektive ein und thematisieren das Thema Zoo allgemein und sprechen dabei über Aufgaben von Zoos wie Bildung und Artenschutz, aber auch Tierwohl in Zoos oder Zoo-Kritik und beteiligen uns damit an der derzeit durchaus kontrovers geführten gesellschaftlichen Diskussion über Zoos. Diese greift auch das neueste YouTube-Video von Zoo-Erlebnis mit dem Titel „Wieso ich Zoos befürworte (aber auch kritisiere)“ auf, welches in dieser Woche erschienen ist.

Martin Küpper von Zoo-Erlebnis, den Ihr auf dem Foto anbei mit Marcel und Weißschwanz-Stachelschwein Barry bei einem Dreh im letzten Jahr in unserem Zoo seht, greift in dem Video das Thema Zoo breit auf und beleuchtet es aus verschiedenen Perspektiven. Dabei geht Martin unter anderem auf die Themen Tierwohl, Freiheit und Gefangenschaft, Beschäftigung und Verhaltensstörungen und Artenschutz ein, wo er auch Marcels Engagement im Plumplori-Schutz in Zusammenarbeit mit vielen Zoos anspricht. Am Ende beleuchtet Martin noch die marode Diskussionskultur beim Thema Zoo.

Schaut auf jeden Fall einmal rein! Das Video ist sehr sehenswert. Hier könnt Ihr es auf YouTube aufrufen: https://youtu.be/t5OgQZD8vy4

Marcel

Zwergotter-Familie beim gemeinsamen MittagsschläfchenNach der Mittagsfütterung hat sich die Zwergotter-Familie auf einem...
21/02/2025

Zwergotter-Familie beim gemeinsamen Mittagsschläfchen

Nach der Mittagsfütterung hat sich die Zwergotter-Familie auf einem Vorsprung ihrer Innenanlage für ein ausgiebiges gemeinsames Mittagsschläfchen eingerichtet, wie auf dem beigefügten Foto zu sehen ist. Wie typisch für Zwergotter lagen alle acht Familienmitglieder eng beieinander in direktem Körperkontakt, teilweise übereinander und untereinander. Weitere Bilder und Eindrücke von der kuschelnden Familie findet Ihr auch in den Kommentaren und in der aktuellen Story – schaut doch mal rein!

Zwergotter sind sehr gesellige Tiere, die oft den Körperkontakt zueinander suchen. Sie schlafen eng aneinander gekuschelt und putzen sich häufig gegenseitig oder geben Futter von Mund zu Mund an ein Familienmitglied weiter. Grundsätzlich sind Zwergotter sehr aktiv, verspielt und neugierig, was die Tierpfleger durch verschiedene Beschäftigungsaufgaben über den Tag verteilt gezielt fördern. Wenn die Familie also nicht gerade ein gemeinsames Mittagsschläfchen hält, fallen sie eher durch wildes Spielen und Toben oder auch durch gemeinsames lautes Schmatzen beim Fressen auf.

Bei uns im Zoo leben zurzeit insgesamt acht Zwergotter: das Zwergotter-Paar Kon und Malou mit ihrem Nachwuchs aus den Jahren 2022 und 2023.



Foto und Text: Ida Andrae

Adresse

Mergelteichstraße 80
Dortmund
44225

Öffnungszeiten

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Dienstag 09:00 - 17:30
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