Weltstadt mit Hund - Hundeschule Isabel Boergen

Weltstadt mit Hund -  Hundeschule Isabel Boergen Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Weltstadt mit Hund - Hundeschule Isabel Boergen, Hundetrainer, München, Gemeindefreies Gebiet.

Wir haben vergangenen Herbst einen Tango Kurs besucht. Der Ehemann hat sich das gewünscht und was soll ich sagen: Da geh...
10/01/2025

Wir haben vergangenen Herbst einen Tango Kurs besucht. Der Ehemann hat sich das gewünscht und was soll ich sagen: Da geht es erst einmal gar nicht so sehr ums Tanzen, sondern darum, sich gemeinsam zu bewegen, ohne sich zu verletzen 😆
Der Tangolehrer sagte dazu etwas sehr Kluges.
„Wenn dein Partner dich nicht ordentlich führt und genau klarmacht, wohin er möchte, dann endet alles im Chaos und Ihr tretet euch permanent gegenseitig auf die Füße.“
Das stimmt, kann ich bestätigen, voll und ganz. 😅

Ja prima, denkt Ihr jetzt, langweil mich ned mit deinem Tangokäse.
Der Tangokäse hat allerdings einiges mit dem Alltag mit unseren Hunden zu tun. Denn auch im Zusammenleben mit Hunden benötigen wir Führungsqualität. Führung ist leider im Hundebereich ein viel missbrauchter Begriff. Ich verwende ihn dennoch, um zu erklären, was Führung eigentlich bedeutet, bevor Dominanztheoretiker und Rudel-Gedönsler den Begriff an sich gerissen haben.

Führung bedeutet in erster Linie, Verantwortung übernehmen, Klarheit zu schaffen, eine Richtung vorzugeben. Sie bedeutet nicht, jemanden herumzuschubsen, zu gängeln oder die eigene Machtposition auszunutzen.

Führung heißt, klarzumachen und verständlich zu machen, worum es geht. Führung gibt Sicherheit in einer immer komplexer werdenden, widersprüchlichen und unsicheren Welt.
Führung bedeutet auch, den anderen zu motivieren, ihn wertzuschätzen, seine Qualitäten zu sehen und anzuerkennen, ihm zu helfen, seine Schwächen weiter zu entwickeln und in Stärken umzuwandeln. Jemand, der unsicher führt, der keine klare Richtung vorgibt, schafft keine sichere Basis.

Es ist, wie beim Tango: Zögerlichkeit, falsch verstandene Rücksichtnahme, Unsicherheit helfen überhaupt nicht weiter, im Gegenteil. Mein Gegenüber muss mir klar signalisieren, in welche Richtung ich mit welchem Fuß starten soll. Und da sind wir wieder bei den Hunden: wenn ein Hund weiß, worum es geht, was er tun kann, was der Mensch tun wird (Stichwort Erwartungssicherheit), dann gibt das ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Ich erlebe es immer wieder, wie verunsichert vor allem Hundehalterinnen sind, weil sie permanent unterschiedliche Informationen bekommen, weil sie auf Instagram 500 verschiedene sich zum Teil widersprechende Dinge sehen, sie ausprobieren, wieder verwerfen. Weil sie denken, sie müssen dem Hund immer alles recht machen. Weil sie unpopuläre Entscheidungen fürchten. Weil sie denken, der Beziehung zum Hund zu schaden, wenn sie eine klare Vorgabe machen.

Das führt dazu, dass Hunde verunsichert werden, dass sie keinen sicheren Rahmen haben, in dem sie sich bewegen können, dass Menschen ihre Hunde in bester Absicht komplett verwirren, weil sie nicht klar sind in dem, was sie möchten und was sie nicht möchten.

Bedürfnisorientiert bedeutet nicht, dass die Bedürfnisse des Menschen nichts zählen. Bedürfnisorientiert bedeutet, die Bedürfnisse des Hundes zu kennen, anzuerkennen und bestmöglich zu erfüllen und es bedeutet auch, auf sich selbst achtzugeben, in sich hinein zu hören, was man braucht, um glücklich mit dem Hund zusammen zu leben. Dieser letzte Aspekt geht häufig verloren. Das ist schade, weil Führung nichts Negatives ist, wenn man sie so versteht, wie sie gemeint ist. Als liebevolle Anleitung, als klarer Rahmen als Richtungsvorgabe, die viel Freiheit lässt, und gleichzeitig Sicherheit gibt.

Für mich war der Tango eine gute Erfahrung, mal Kontrolle abzugeben und sich führen zu lassen. Und surprise! War gar ned schlimm 😅🫶

Foto: Steffi Atze Fotografie ❤️

Die Veranstaltungen für das Frühjahr stehen 💕 Anmeldungen über die Webseite sind jederzeit möglich 💞Ich freue mich auf e...
09/01/2025

Die Veranstaltungen für das Frühjahr stehen 💕
Anmeldungen über die Webseite sind jederzeit möglich 💞
Ich freue mich auf euch und eure Hunde 🫶

Ich bin zurück, wieder unter den Lebenden, zumindest halbwegs. Die meiste Zeit des Urlaubs hab ich krank im Bett verbrac...
06/01/2025

Ich bin zurück, wieder unter den Lebenden, zumindest halbwegs. Die meiste Zeit des Urlaubs hab ich krank im Bett verbracht, das neue Jahr kann also nur besser werden 🥹💞

Heute startet mein neues offenes Angebot „Spaß & Beschäftigung“ und wir machen einen zweistündigen Spaziergang - ich freu mich schon riesig.

Alle Termine dazu findet Ihr auf meiner Webseite (Link in Bio) auch im Stundenplan. 🫶

05/01/2025

Nachts reagieren viele Hunde stärker auf Reize, sind alarmierter, bellen plötzlich Geräusche, Menschen, Gegenstände an.

Woran liegt das?

Einerseits natürlich an der Dunkelheit, die verunsichert, weil man nicht so gut sehen kann.
Tatsächlich liegt es aber auch am Gehirn: Nachts hat der Präfrontale Cortex, Sendepause - er wird zu Erholungszwecken quasi heruntergefahren. 💤

Der Präfrontale Cortex ist zuständig für rationales Denken, überlegte Entscheidungen. Die Amygdala, unser emotionales Zentrum, ist hingegen aktiver. Sie steuert auch Reaktionen, die auf Angst und Unsicherheit beruhen. So kommt es, dass Hunde Dinge nachts anders bewerten und schneller mit Abwehrverhalten reagieren. ⚡️

Das ist übrigens bei uns Menschen genauso. Wenn Du nachts aufwachst, erscheinen Dir die Dinge, wegen denen Du wach liegst, viel größer und schlimmer, als sie es tagsüber tun.

Vielleicht hilft Dir diese Info, das Verhalten deines Hundes besser zu verstehen und Dir nicht allzu große Sorgen zu machen. 🫶

Übrigens: Bei Junghunden ist die Amygdala generell aktiver und sogar vergrößert, während der Präfrontale Cortex mehr in den Hintergrund tritt. Das ist der Grund, weshalb sie oft gelerntes nicht gut abrufen können und schnell impulsiv und emotional reagieren. ☺️

Ihr Lieben, ich bin in der Weihnachtspause bis einschließlich 4.1. und am 5.1. wieder für euch da. Habt wunderschöne Wei...
18/12/2024

Ihr Lieben, ich bin in der Weihnachtspause bis einschließlich 4.1. und am 5.1. wieder für euch da. Habt wunderschöne Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr. Macht euch nicht verrückt mit irgendwelchen Vorsätzen, die man eh nicht halten kann. 😘
Gebt euer Bestes, Ihr seid immer gut genug - und Eure Hunde auch. 🫶
Ich freu mich auf euch im neuen Jahr und bin gespannt, was 2025 alles mit sich bringt. 🩷

Das war unser letzter Waldtag dieses Jahr 🖤 Danke an Christoph von Transition Woods , dass Du Dir immer wieder ein spann...
15/12/2024

Das war unser letzter Waldtag dieses Jahr 🖤 Danke an Christoph von Transition Woods , dass Du Dir immer wieder ein spannendes Programm für uns einfallen lässt! 🖤
Danke an Maya, Maja, Heidi und Rosi, den heutigen exklusiven Damenclub, und ihre Menschen 🖤
Ich freu mich auf Euch alle nächstes Jahr, die neuen Termine für die Waldtage sind schon in der Mache 🥳

10/12/2024

Wie ich immer nachschauen gehe, ob mein Bubiman noch atmet 🖤

Welpenhalter und Welpenhalter in spe: Kauft des 💖
10/12/2024

Welpenhalter und Welpenhalter in spe: Kauft des 💖

Stolz und glücklich und ein weiteres Mal voll riesiger Vorfreude: Mein Welpenbuch erscheint Ende Februar und ist ab sofort vorbestellbar. 😍🥳

Ursprünglich wollte ich das Buch selbst verlegen, weil Claudia vorerst leider nicht mehr die Kapazitäten hat, um im Easy Dogs Verlag neue Bücher zu verlegen. Aber dann dachte ich mir, wäre schon schön, wenn mein Text von Profis verlegt werden würde und habe mein Manuskript kurzerhand an den Kynos Verlag geschickt. Was soll ich sagen? Ihr seht es ja selbst. 🤩🙏🤩
Deshalb geht mein großer Dank an dieser Stelle an Gisela Rau und das ganze Team vom Kynos Verlag, dass sie meinen Gedanken so einen wunderbaren Rahmen geben. ❤️

Ich bin so gespannt, wie das Buch ankommen wird, denn es ist schon was anderes, als die Welpenbücher, die es bisher so auf dem Markt gibt. Der Fokus liegt stark auf Bindung und Beziehung und vor allem darauf die Welpenzeit wirklich genießen zu können, denn sie ist nun mal verdammt kurz. Und ich finde es wahnsinnig schade, dass so viele Menschen sich in dieser Zeit so einen wahnsinns Stress machen. 🫤
Ich hoffe, dass ich mit meinem Buch was dran ändern kann und ganz viele Menschen und Welpen so den besten gemeinsamen Start in ein hoffentlich langes, gemeinsame Leben haben. 😊

Den Link zur Verlagsseite, wo ihr natürlich auch die Inhaltsbeschreibung findet, stelle ich euch in die Kommentare. 🙂

09/12/2024

Entspannungsdecke ganz easy nebenbei aufbauen - das mache ich schon mit den Welpen so. 🥰Einfach die künftige Entspannungsdecke dorthin legen, wo euer Hund normalerweise entspannt schläft, also im Bett, auf dem Sofa, im Hundekörbchen… Wie ein Akku ist diese Decke mit Entspannung aufgeladen und verknüpft und hilft eurem Hund auch an unbekannten Orten beim Entspannen. Kein Futter, kein Stress, kein Training, very simple. 😃

29/11/2024

Reschpekt!
Gott, wie ich es hasse, wenn Hunde vermenschlicht werden. Das passiert nicht, indem man nett, fair und freundlich ist, und der Hund im Bett schläft, sondern indem man irgendwelche random Konzepte auf sie überträgt.
„Das ist respektloses Verhalten“ ist so eine Vermenschlichung.
Hunde tun - wie jedes Lebewesen - das, was sich gut anfühlt oder sich lohnt.
So simpel! Und nein 😱 Man muss nicht alles über sich ergehen lassen, was ein Hund tut, weil es sich gut anfühlt. Aber mit Respekt hat hochspringen, rumchecken, Sachen klauen, auf dem Sofa lümmeln NIX zu tun.
Peace Love & entspannt euch, wenn euch wieder jemand vollbullsh*tted 🦦❤️

Schnipps Schnapps - Kastration beim Rüden Es ist - Gott sei Dank - mittlerweile nicht mehr Usus, jeden Rüden noch vor de...
27/11/2024

Schnipps Schnapps - Kastration beim Rüden

Es ist - Gott sei Dank - mittlerweile nicht mehr Usus, jeden Rüden noch vor dem ersten Geburtstag zu kastrieren. Früher wurde da nicht lange gefackelt, obwohl es laut Tierschutzgesetz verboten ist, ohne entsprechende Indikation an einem Hund herumzuschnibbeln. Wie aber überall im Leben ist die Thematik eben nicht schwarz-weiß, sondern hat viele Facetten.
Es gibt Rüden, die kommen wunderbar zurecht, haben kein großes 6sualinteresse, nerven keine Hündinnen, legen sich nicht mit Rüden an. Wunderbar!
Dann gibt es sabbernde 6Monster, die geradezu besessen sind und draußen komplett hohldrehen. Zerren, exzessives Schnüffeln, jede Hundesichtung ein Riesenevent. Das ist auf Dauer für alle Beteiligten echt anstrengend, und wenn sich der Zustand mit dem fortschreitenden Alter und angepasstem Training (sofern möglich) nicht bessert, sollte man hier eingreifen.
Dann gibt es die Platzhirsche, die Mädels toll finden, und sehr charmant sind, aber bei jedem unkastrierten Rüden richtig Alarm machen und jede Woche ein Ohr tackern.
Und dann gibt es die, die eigentlich kein Problem haben, aber häufig an die Pöbler geraten und schlicht aufgrund ihrer Eigenschaft (intakter Rüde) dauernd zur Zielscheibe werden. Das ist problematisch, weil es das Sicherheitsgefühl massiv beeinträchtigt und dazu führen kann, dass der Hund irgendwann eben auch ein Problem mit anderen Rüden bekommt. Wenn diese Hunde dann auch noch unter 5 Kilo wiegen, kann das richtig mies sein. Wenn man so einen Hund hat, ist das wirklich ärgerlich, weil es eigentlich keinen Grund zur Kastration gibt - außer eben die Sicherheitsfrage. Denn auch wenn Kommentkämpfe meistens glimpflich verlaufen, ist das bei Zwergrassen halt nicht unbedingt der Fall. Dann gilt es tatsächlich abzuwägen und genau zu überlegen, was sinnvoll ist.
Der Druck in der Stadt nimmt immer mehr zu, gerade weil viele Hunde intakt bleiben. Ich bin wie bei allen Themen ein Freund von individueller Betrachtung und Entscheidung, und manchmal muss man in den sauren Apfel beißen. Dauerstress ist in hohem Maße gesundheitsschädlich. Das sollte man auch bei der Kastrationsentscheidung immer auf dem Schirm haben. 🐾

Birthday Girl ❤️ Hope hat heute Geburtstag und mit ihren Kumpels im Junghundekurs ein bisschen gefeiert 😀 Happy Birthday...
21/11/2024

Birthday Girl ❤️ Hope hat heute Geburtstag und mit ihren Kumpels im Junghundekurs ein bisschen gefeiert 😀
Happy Birthday, liebe Hope, schön, dass ich dich begleiten darf! 🫶

Alles neu macht der November 😁Ich freu mich riesig, dass die ersten neuen Angebote für Euch online sind. Einzige Vorauss...
15/11/2024

Alles neu macht der November 😁
Ich freu mich riesig, dass die ersten neuen Angebote für Euch online sind.

Einzige Voraussetzung ist: Wir kennen uns bereits und Euer Hund hat keine großen Baustellen. Dafür stehe ich Euch im Einzeltraining wie gehabt und noch mehr zur Seite.

Wenn Ihr besondere Themenwünsche habt, lasst es mich gern wissen. ❤

Ich freu mich auf Euch im neuen Jahr 🥰

Den Link zu den Veranstaltungen findet Ihr in den Kommentaren

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Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei… Wie einige von Euch ja schon wissen, werde ich nach mehr als 6 Jahren Ende J...
11/11/2024

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…
Wie einige von Euch ja schon wissen, werde ich nach mehr als 6 Jahren Ende Januar die offenen Sonntagskurse beenden. Es wird dann auch keine Fünfer- und Zehnerkarten mehr geben.

Aber jedem Ende wohnt bekanntlich ein Anfang inne:
Im Februar starten neue, punktuell stattfindende Angebote, die dann für alle buchbar sind, die Interesse haben. ❤️
Tricks und Nasenarbeit wird es genauso geben wie Wanderungen im Grünen und Spaziergänge rund um Hundebegegnungen, Körpersprache und Alltagstraining.

Schwerpunktmäßig werde ich mich Problemverhalten im Einzeltraining widmen und natürlich meinem Herzensthema Welpen und Junghunde. Denn wer von Anfang an die richtigen Weichen stellt, wird später gar nicht mit Problemen zu kämpfen haben ❤️

Ich freue mich jetzt schon auf Euch in den neuen Formaten. Habt Ihr Wünsche oder Anregungen? Dann immer her damit 🙏🫶

Es gibt diesen bayerischen Spruch: „Wer viel sauft, der mua au speibn“. (Wer viel säuft, der muss dann halt auch erbrech...
11/11/2024

Es gibt diesen bayerischen Spruch:
„Wer viel sauft, der mua au speibn“. (Wer viel säuft, der muss dann halt auch erbrechen).

Ja ok, wundervoll, warum schreibe ich das hier? 😂

Das eigene Handeln zu reflektieren, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu fühlen und sein Verhalten anzupassen ist so, so, so wichtig.
GERADE im Umgang mit dem Hund.

Ich stolpere immer wieder über Posts, in denen steht, der Halter oder die Halterin habe „keine Schuld am Verhalten des Hundes“.

Ist das so?

Ich sage: nein. Unser Verhalten als Bezugsperson ist maßgeblich entscheidend dafür, wie ein Hund sich verhält. Alles andere wäre auch völlig widersinnig - Hunde beobachten uns sehr genau, sie spüren unsere Emotionen, bevor wir sie überhaupt bemerken. Sie spüren, wenn sich uns die Nackenhaare aufstellen, wenn wir unsicher sind, traurig, fröhlich, was auch immer.

Wenn wir das nicht verstehen und unseren Teams im Training nicht vermitteln, werden wir über kurz oder lang im Training scheitern, ganz egal wie fleißig wir an einem Problem herumtrainieren.

Wenn wir in Hundebegegnungen unsicher sind, merken das die Hunde und es wird sich im Verhalten widerspiegeln.
Wenn wir angespannt und hektisch reagieren, hat das Auswirkungen auf unseren Hund und wie er eine Situation wahrnimmt.
Genau deshalb funktioniert ja soziale Unterstützung und Co-Regulation. Aber eben auch in die andere Richtung 😬

Dabei geht es eben NICHT um Schuldzuweisung, sondern darum, dass Hunde hochgradig soziale Wesen sind, die sich an uns orientieren. Und es geht darum, ob Training langfristig erfolgreich sein kann. Nur, wenn wir als Menschen unser Verhalten reflektieren und entsprechend anpassen und verändern, können wir gerade bei problematischen Verhaltensweisen Trainingserfolge erzielen.

Das ist eine Riesenchance, auch die eigenen Baustellen anzugehen und zu einem echten Miteinander zu kommen. Ehe wir unseren Hund adäquat anleiten und unterstützen können, brauchen wir selbst oftmals Unterstützung. Das sehe ich immer wieder bei meinen Teams: Je mehr sich die Menschen entspannen, um so eher ist Training überhaupt erst möglich. ❤️

Diese 3 Zuckerschnuten haben in den letzten Wochen mit ihren Halterinnen wirklich alles gegeben! Sieben Wochen Vorbereit...
06/11/2024

Diese 3 Zuckerschnuten haben in den letzten Wochen mit ihren Halterinnen wirklich alles gegeben! Sieben Wochen Vorbereitung auf den Hundeführerschein liegen hinter ihnen und sie haben alle bestanden ❤️
Ich freue mich riesig für die drei, weil es ein echter Meilenstein ist, den man mit seinem Hund erreichen kann.
Gratulation von Herzen, lieber Taavi, liebe Marcie und liebe Maya! Ich bin sooo stolz auf euch und eure Menschen ❤️

Danke, liebe Birgit für die faire und angenehme Prüfung 🫶

K O N S E Q U E N Z E N  Diese arme ausgesetzte Puppe habe ich beim Gassi-Stehen entdeckt. 🥹Wie wahrscheinlich alle Mädc...
25/10/2024

K O N S E Q U E N Z E N

Diese arme ausgesetzte Puppe habe ich beim Gassi-Stehen entdeckt. 🥹

Wie wahrscheinlich alle Mädchen hatte auch ich bei meinen Barbies und Puppen immer den Moment, in dem ich dachte: ICH PROBIER DAS MAL MIT DEN KURZEN HAAREN, SIEHT BESTIMMT TOLL AUS!!
Kaum waren die Haare ab, kam das große Elend. Heulen. Reue. Ärger. Weil: Es sieht immer, wirklich IMMER Scheiße aus. 😅

Mit der Konsequenz des eigenen Handelns klar zu kommen, ist nicht immer leicht. Aber wichtig. Ich habe mein Kind ohne Strafen erzogen, weil ich das fürchterlich finde und nutzlos. Aber Konsequenzen muss(te) sie natürlich tragen. Wenn sie also vor lauter Wut irgendwas rumschmiss und es zu Bruch ging, haben wir darüber geredet und dann musste sie es ersetzen.

Bei Hunden ist das etwas schwieriger, weil sie sich in unserer Menschenwelt bewegen und wir natürlich immer in erster Linie die Verantwortung tragen.
Dennoch gibt es Situationen, in denen Hunde Konsequenzen lernen können und müssen. Denn fast nichts ist schlimmer (und u.U. gefährlicher), als ein Hund, der keinerlei Frustrationstoleranz besitzt.

Konsequenzen können schon Welpen lernen, wenn sie Try and Error Aufgaben lösen, Dinge suchen, Intelligenzspielzeuge bearbeiten. Wenn sie komplett durchdrehen und man sich nach Ankündigung kurz hinters Gitter zurückzieht, um vor Piranha-Attacken geschützt zu sein.

Bei den Junghunden findet Lernen viel im Sozialkontakt statt. Zu zwei spielenden Hunden hinrennen, auf die Mütze bekommen, lernen. Das heißt nicht, dass man Junghunde in jede Begegnung rennen lässt. Aber sie MÜSSEN die Gelegenheit haben, selbstständige, auch mal völlig bescheuerte Entscheidungen zu treffen. Sie gehören nicht in Watte gepackt, sondern sinnvoll angeleitet. Dazu gehören auch Freiräume, innerhalb dessen sie Konsequenzen des eigenen Handelns erleben können. Gerade im Sozialkontakt ist das so wichtig für eine gesunde Entwicklung und soziale Kompetenz. Als Halter ist es unsere Aufgabe, zu entscheiden, wann unser Hund oder andere Lebewesen geschützt werden müssen und wann Lernen gefahrlos möglich ist. 🫶

Das Leben mit altem Hund ist irgendwie so gar nicht beschaulich. Ich finde es unfassbar strapaziös. Bubu besitzt keine S...
24/10/2024

Das Leben mit altem Hund ist irgendwie so gar nicht beschaulich. Ich finde es unfassbar strapaziös. Bubu besitzt keine Spur von Altersmilde, im Gegenteil. Er ist wie ein nörgeliger Altenheimbewohner, der nachts im Flügelhemd rumgeistert, an allem rummeckert, die Pfleger beschimpft und auch mal handgreiflich wird.

In den letzten 1,5 Jahren habe ich mich schon dreimal innerlich darauf vorbereitet, dass er sich bald von dieser Erde verabschiedet, aber jedes Mal rappelt er sich wieder auf und scheint zu sagen: Haha, war nur Spaß, ich mach weiter.

Gestern war wieder so ein Tag und ich muss sagen, es macht mich fertig.
Zwei Nächte in Folge nicht schlafen, weil er alle 10 Minuten die Position gewechselt hat und über uns gelatscht ist. Dann hatte er gestern Morgen anscheinend krampfartige Schmerzen, die aber immer nur ein paar Sekunden dauerten. Er streckte sich dann wie eine Schlange, würgte und torkelte wieder ins Bett. Dann pinkelte er noch in die Küche, rutschte darin aus und lief hektisch mit Pipipfoten durch die gesamte Bude.

Also alles absagen, notfallmäßig zum Tierarzt, vorher versucht, ihm ein Beruhigungsmittel zu verabreichen, 5 Mal scheitern.
Die ganze Autofahrt geheult, weil man bei einem 16,5 Jahre alten Hund halt nicht weiß, ob man ihn wieder mit nach Hause nimmt.
Beim Tierarzt brauchten wir Verstärkung, weil sieben Kilo randalieren können wie 70 Kilo. Röntgenaufnahme unauffällig, also Schmerzspritze und Cortison bekommen, erleichtert und völlig fertig zu Hause angekommen.

Die letzten zwei Tage waren voller Trauer, Wut, Verdrängung, Hektik, Liebe, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Hass. Alle Gefühle haben Platz im Leben mit Hund. Es ist schwer aushaltbar, jemanden zu pflegen, der immer mehr verschwindet.
Mein geliebter Hund verabschiedet sich stückweise, scheibchenweise, es zerreißt einem das Herz und kostet einen den letzten Nerv.

Nein, beschaulich ist das Leben mit diesem alten Hund wirklich nicht. Aber wir haben nur dieses eine zusammen. Ich hoffe, dass ich mich eines Tages auch an die schöne Zeit mit ihm erinnere. Momentan weiß ich gar nicht mehr, wie es früher war. 💔

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