Jack & Joey's Tiertherapie

Jack & Joey's Tiertherapie Training für Hunde und Pferde
Ich helfe dir, die Beziehung und das Vertrauensverhältnis zu deinem

Ich arbeiten mobil im Rhein-Neckar-Kreis oder auf dem Trainingsgelände in Heddesheim.

27/08/2026

Du musst nicht für alles dankbar sein, was dir passiert ist.

Nicht für jede Enttäuschung.
Nicht für jeden Schmerz.
Nicht für jeden Menschen, der dich verletzt hat.

Nur weil aus einer Erfahrung irgendwann vielleicht etwas entstanden ist, das dich stärker, klarer oder bewusster gemacht hat, bedeutet das nicht automatisch, dass du auf die Erfahrung selbst dankbar zurückblicken musst.

Wenn Dankbarkeit ein gutes Gefühl und ein guter Gedanke gegenüber jemandem oder etwas ist, dann lässt sie sich nicht erzwingen.

Und vielleicht ist genau das der befreiende Punkt:

Du darfst etwas als schmerzhaft erinnern, ohne dich dafür schuldig zu fühlen, dass du nicht dankbar bist.

Und andersherum gilt für mich genauso: Wenn ich möchte, dass ein Mensch einmal gern an mich zurückdenkt, dann kann ich Dankbarkeit nicht von ihm verlangen.

Ich kann nur versuchen, ihm etwas zu geben, das tatsächlich eine gute Erinnerung hinterlässt.

Dankbarkeit ist kein Anspruch.
Sie ist etwas, das im anderen entsteht.

Dieser Ausschnitt stammt aus meiner Podcastfolge „Wenn Dankbarkeit sich falsch anfühlt – Du musst für nichts dankbar sein“ aus meinem Podcast „Seelenhund – Ich suche dich und finde mich“.

Wenn dich dieser Gedanke beschäftigt, hör dir gern die ganze Folge an. 🤍

26/08/2026

Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass du „zu wenig dankbar“ bist.

Vielleicht hast du Dankbarkeit einfach irgendwann mit Pflicht verwechselt.

Genau so war es bei mir lange.

Ich saß vor meinem Dankbarkeitstagebuch und dachte sinngemäß:

Ich muss dankbar sein, dass ich ein Dach über dem Kopf habe.
Ich muss dankbar sein, dass ich etwas zu essen habe.
Ich muss dankbar sein, dass ich gesund genug bin.
Ich muss. Ich muss. Ich muss.

Nur gefühlt habe ich dabei oft überhaupt nichts.

Heute stelle ich mir deshalb andere Fragen:

Was ist mir heute Schönes widerfahren?
An wen erinnere ich mich gerade gerne?
Über wen denke ich gut?
Wem wünsche ich von Herzen etwas Gutes?

Und plötzlich entsteht Dankbarkeit nicht mehr aus einem „Du solltest gefälligst froh sein“.

Sondern aus etwas, das tatsächlich schon in mir vorhanden ist.

Vielleicht braucht ein Dankbarkeitstagebuch deshalb gar keine Liste der Dinge, für die wir dankbar sein sollten.

Vielleicht darf es einfach eine Sammlung der Menschen, Tiere und Momente sein, die in uns ganz von selbst etwas Schönes hinterlassen haben. 🤍

Dieser Ausschnitt stammt aus meiner Podcastfolge „Wenn Dankbarkeit sich falsch anfühlt – Du musst für nichts dankbar sein“ aus „Seelenhund – Ich suche dich und finde mich“.

Wenn dich diese andere Sicht auf Dankbarkeit interessiert, hör dir gern die ganze Folge an.

25/08/2026

Dankbarkeit ist keine Schuld, die du begleichen musst.

Sie ist auch keine Form von Anerkennung, die du jemandem „zahlen“ musst, weil diese Person etwas für dich getan hat.

Für mich beginnt Dankbarkeit inzwischen an einem ganz anderen Punkt:

Ich denke gut über jemanden.
Ich erinnere mich an etwas – und diese Erinnerung löst ein gutes Gefühl in mir aus.

Vielleicht sitzt du irgendwann ganz alleine irgendwo und denkst plötzlich an einen Menschen, an dein Tier oder an einen vergangenen Moment und musst lächeln.

Niemand bekommt davon etwas mit.
Du sprichst kein „Danke“ aus.
Du beweist niemandem deine Dankbarkeit.

Und trotzdem ist sie da.

Vielleicht steckt genau darin etwas sehr Wahrhaftiges:

Dankbarkeit muss nicht gezeigt werden, damit sie echt ist.
Sie beginnt bereits dort, wo jemand oder etwas einen guten Platz in deiner Erinnerung bekommen hat.

Und vielleicht darf Dankbarkeit dadurch auch wieder leichter werden.

Nicht etwas, das wir leisten müssen.
Sondern etwas, das ganz von selbst in uns entsteht. 🤍

25/08/2026

Dankbarkeit ist keine Schuld, die du begleichen musst.

Sie ist auch keine Form von Anerkennung, die du jemandem „zahlen“ musst, weil diese Person etwas für dich getan hat.

Für mich beginnt Dankbarkeit inzwischen an einem ganz anderen Punkt:

Ich denke gut über jemanden.
Ich erinnere mich an etwas – und diese Erinnerung löst ein gutes Gefühl in mir aus.

Vielleicht sitzt du irgendwann ganz alleine irgendwo und denkst plötzlich an einen Menschen, an dein Tier oder an einen vergangenen Moment und musst lächeln.

Niemand bekommt davon etwas mit.
Du sprichst kein „Danke“ aus.
Du beweist niemandem deine Dankbarkeit.

Und trotzdem ist sie da.

Vielleicht steckt genau darin etwas sehr Wahrhaftiges:

Dankbarkeit muss nicht gezeigt werden, damit sie echt ist.
Sie beginnt bereits dort, wo jemand oder etwas einen guten Platz in deiner Erinnerung bekommen hat.

Dieser Ausschnitt stammt aus meiner neuen Podcastfolge „Wenn Dankbarkeit sich falsch anfühlt – Du musst für nichts dankbar sein“ im Podcast „Seelenhund – Ich suche dich und finde mich“.

Wenn dich der Gedanke interessiert, hör dir gern die ganze Folge an. 🤍

24/08/2026

Vielleicht fällt dir Dankbarkeit nicht schwer, weil du undankbar bist.

Vielleicht hast du nur irgendwann gelernt, dass Dankbarkeit etwas ist, das man leisten muss.

Dass man „Danke“ sagt, weil es sich so gehört.
Dass man dankbar sein sollte.
Dass man sich gefälligst bewusst machen muss, wie gut man es doch eigentlich hat.

Und plötzlich sitzt du vor deinem Dankbarkeitstagebuch und denkst:

Ich schreibe das jetzt zwar auf … aber fühle ich es überhaupt?

Genau so ging es mir lange.

Ich habe mich bei Dankbarkeitsübungen manchmal fast wie eine Betrügerin gefühlt, weil zwischen dem, was ich sagte, und dem, was ich tatsächlich empfand, ein Unterschied war.

Bis ich irgendwann angefangen habe, nicht mehr zu fragen:

„Wofür sollte ich dankbar sein?“

Sondern:

„Woran denke ich gerne zurück? Über wen denke ich gut? Was löst ganz von selbst etwas Schönes in mir aus?“

Vielleicht müssen wir Dankbarkeit gar nicht lernen.

Vielleicht müssen wir nur aufhören, sie erzwingen zu wollen.

23/08/2026

Manchmal braucht es keine Worte.

Du bist traurig, verletzlich, vielleicht selbst gerade gar nicht in der Lage zu erklären, was eigentlich mit dir los ist – und dann kommt da dieses große, kraftvolle Tier zu dir und wird plötzlich ganz still und zart.

Es versucht nicht, dich aufzumuntern.
Es sagt dir nicht, dass du anders fühlen solltest.
Es erwartet nichts von dir.

Es bleibt einfach.

Und vielleicht ist genau das etwas, das die Beziehung zu unseren Tieren so besonders macht: dieses Gefühl, auch in den Momenten angenommen zu sein, in denen wir selbst gerade nicht besonders stark, fröhlich oder „funktionierend“ sind.

Joey hätte mich auch anschauen können wie: „Wääh … was ist denn mit der?“ und einfach wieder gehen. 😄

Hat er aber nicht.

Er blieb bei mir.

Und manchmal ist genau dieses stille Dableiben mehr Trost, als Worte jemals geben könnten. 🤎

LIBERTÀ✨PERTHRO – Freiheit bedeutet, das Unbekannte zuzulassen.Manchmal ist nicht das Scheitern unseres Traumes die Fess...
19/08/2026

LIBERTÀ✨PERTHRO – Freiheit bedeutet, das Unbekannte zuzulassen.

Manchmal ist nicht das Scheitern unseres Traumes die Fessel.
Manchmal ist der Traum selbst die Fessel.

Denn sobald wir ein Ziel haben, entsteht vor unserem inneren Auge ein Weg. Wir richten unseren Blick darauf, planen die nächsten Schritte und fragen uns: Wann bin ich endlich dort?

Dabei vergessen wir etwas:

Dieses Ziel ist nicht zwingend das Beste, was unser Leben für uns bereithält. Es ist lediglich das Beste, was wir uns mit unserem heutigen Horizont vorstellen können.

Während wir diesen einen Weg verfolgen, liegen rechts und links vielleicht hundert andere. Begegnungen, Erfahrungen, Orte, Möglichkeiten und Versionen unseres Lebens, von denen wir heute noch überhaupt nichts wissen können.

Genau darin liegt für mich die Qualität von Perthro: das Unbekannte, der Zufall, der Würfel, dessen Ergebnis wir nicht kontrollieren können.

Vielleicht bedeutet Freiheit deshalb nicht, endlich dort anzukommen, wo wir immer hinwollten.

Vielleicht bedeutet Freiheit, nicht mehr ankommen zu müssen.

Den einen Weg nicht zu zerstören – sondern ihn einfach wieder zu einer Möglichkeit unter vielen werden zu lassen.

Ich darf heute diesen Weg wählen.
Morgen einen anderen.
Ich darf abbiegen. Zurückgehen. Stehenbleiben. Etwas entdecken, das auf keiner meiner Karten eingezeichnet war.

Und plötzlich besteht mein Leben nicht mehr aus einem einzigen Weg, der funktionieren muss.

Sondern aus unzähligen Möglichkeiten, die ich noch gar nicht kenne.

Perthro → Libertà.

Vielleicht ist genau das Freiheit:

Ich muss nicht wissen, was kommt, um loszugehen.

19/08/2026

🎙️ Ausschnitt aus meinem Podcast „Seelenhund – Ich suche dich und finde mich“.

Vielleicht musst du gar nicht lernen, selbstsicher auszusehen.

Vielleicht darfst du lernen, dich wirklich selbstsicher zu fühlen.

Denn dein Körper muss Souveränität nicht spielen, wenn sie tatsächlich in dir vorhanden ist.

Wenn du deinen Stress erst einmal loslässt, im Hier und Jetzt ankommst und dir selbst glaubst:

„Ich weiß, was ich tue. Ich bin sicher. Ich bin kompetent.“

… dann verändert sich deine Körpersprache häufig ganz von alleine.

Die Schultern verändern sich.
Die Atmung verändert sich.
Die Bewegungen werden klarer.
Die Stimme wird anders.

Nicht, weil du deinen Körper bewusst kontrollierst.

Sondern weil dein Körper ausdrückt, was tatsächlich in dir passiert.

Genau damit arbeiten wir auch in der Seelenhundreise. Dort gibt es eine Übung, mit der wir diesen inneren Zustand gezielt aufbauen – und es ist unglaublich spannend zu beobachten, wie der Körper darauf reagiert.

Für mich liegt genau darin der Unterschied:

Souveränität darstellen oder souverän sein. 🌿

18/08/2026

Oh, du süßer Schmerz.

Kennst du diese Tage, an denen du morgens aufwachst und einfach melancholisch bist?

Du weißt nicht einmal genau, warum. Nichts Bestimmtes ist passiert – und trotzdem liegt dieser leise Trübsinn über allem.

Früher hätte ich versucht, ihn sofort loszuwerden. Mich wieder fröhlich zu machen. Zu verstehen, woher das Gefühl kommt, um es möglichst schnell aufzulösen.

Heute denke ich mir:

Wenn schon melancholisch – dann richtig.

Dann wird es theatralisch.

Also habe ich heute das theatralischste Kleid aus meinem Schrank geholt, Kopfhörer aufgesetzt, Lana Del Rey angemacht und bin hinaus auf die Felder gegangen.

Der Wind peitscht über das abgeerntete Maisfeld. trifft meine Haut, meine Haare fliegen mir ins Gesicht – und plötzlich denke ich:

Auch das fühlt sich lebendig an.

bedeutet nicht nur Sonnenschein, Liebe und Frohsinn. Manchmal bedeutet sie auch, den Sturm auf der Haut und dieses Ziehen tief in der Brust zu spüren.

Vielleicht erklärst du einen solchen Tag einfach zum Gedenktag.

Zieh dich an, als würdest du Trauer tragen. Und dann gedenke dessen, was heute Raum bekommen möchte: einem Menschen, einer Liebe, einem Traum, einer vergangenen Version von dir oder etwas Wunderschönem, das einmal war.

Nicht, um dich darin zu verlieren. Sondern um es einmal wirklich zu fühlen.

Traurigkeit und sind keine Fehler im menschlichen Erleben. Sie gehören dazu. Vielleicht geben gerade sie unserem Leben seine Tiefe.

Also wenn schon :

Mach sie schön.
Mach sie poetisch.
Mach sie völlig übertrieben theatralisch.

Und wenn der süße Schmerz irgendwann doch zu sehr schmerzt, erinnere dich:

Auch das geht vorbei.

Die schönsten Momente vergehen.
Und die schlimmsten auch.

Vielleicht ist es genau diese Vergänglichkeit, die ein Leben zu einem wahrhaftigen Leben macht.

18/08/2026

🎙️ Ausschnitt aus meinem Podcast „Seelenhund – Ich suche dich und finde mich“.

Bevor du dich fragst: „Was muss ich jetzt mit meinem Körper machen?“, frag dich erst einmal:

„Wie geht es mir eigentlich gerade?“

Denn dein Tier begegnet nicht nur deiner Körpersprache. Es begegnet auch deiner Stimmung, deinem Stress und deiner inneren Anspannung.

Wenn ich mit einem schreckhaften Pferd arbeiten möchte, selbst aber schon völlig nervös ankomme, bringe ich diese Nervosität mit ins Training.

Wenn ich mit meinem ängstlichen Hund nach draußen gehe und innerlich schon denke: „Oh Gott, hoffentlich passiert heute nichts“, dann hilft es wenig, wenn ich äußerlich versuche, absolute Ruhe auszustrahlen.

Deshalb gehört für mich zur Vorbereitung auf ein Training auch ein kurzer Blick nach innen:

Wie fühle ich mich heute?
Und passt das, was ich vorhabe, überhaupt zu meinem heutigen Zustand?

Manchmal ist die beste Entscheidung nämlich nicht, sich zusammenzureißen und trotzdem durchzuziehen.

Sondern das Training so anzupassen, dass es heute wirklich zu euch beiden passt.

Denn du bist kein neutraler Beobachter im Training.

Du bist ein Teil davon. 🌿

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