Letzte Woche Freitag haben wir unsere Weihnachtsfeier nachgeholt. Es war ein rundum gelungener Abend mit tollen Gesprächen, tollen Ansprachen und vielen lustigen Momenten.
Wir freuen uns auch diese Erlebnisse mit euch teilen zu können.
Wichtige Informationen zum EU-Heimtierausweis:
Der EU-Heimtierausweis ist ein offizielles Ausweisdokument, welches ausschließlich vom veterinärmedizinischen Personal auszufüllen ist. Lediglich dieses Personal darf Änderungen im Ausweis vornehmen. Alles andere gilt als Dokumentenfälschung und ist strafbar!
Ebenso werden Impfungen nicht zurückdatiert, da dieses auch unter Dokumentenfälschung fällt.
Die eingetragenen Daten im Ausweis müssen mit denen in der Praxis hinterlegten Daten übereinstimmen.
Grundlegend dient der Ausweis zur eindeutigen Identifizierung des Tieres, zum Eintragen von Impfungen und zur Kontrolle des Gesundheitsstatus.
Seit dem 29.12.2014 gibt es den neuen EU-Heimtierausweis. Ausweise, die vor diesem Datum ausgestellt wurden, sind weiterhin gültig. Dieser gilt für Hunde, Katzen und Frettchen.
Um einen EU-Heimtierausweis ausgestellt zu bekommen, muss das Tier entweder mit einer Tätowierung oder einem Mikrochip gekennzeichnet sein und gegen Tollwut geimpft sein.
Im folgenden Video zeigen wir euch, wo ihr die wichtigsten Informationen aus dem EU-Heimtierausweis entnehmen könnt
Diagnose:
Dermatophyten besiedeln die Haarschäfte und das verhornte Epithel. Der erste Diagnoseschritt ist die Wood´sche Lampe.
Einige Pilzsporen fluoreszieren unter kurzwelligem Licht. So auch M. Canis. Die befallenen Haare zeigen sich unter dem Ultravioletten Licht gelbgrün.
Sollte die Untersuchung mit der Wood´schen Lampe negativ ausfallen, kann trotzdem eine Dermatophytose vorliegen. Da Dermatophyten der Gattung Trichophyton kein Fluoreszenz produzieren. Anschließend muss der zweite Diagnoseschritt durchgeführt werden.
Die Kulturelle Untersuchung ( Pilzkultur).
Diese ist das verlässlichste Verfahren. Die Probengewinnung erfolgt durch Hautgeschabsel, Auszupfen von Haaren oder Durchbürsten des Fells mit einer Zahnbürste. Im Labor wird dann eine Pilzkolonie gezüchtet. Ein aussagekräftiges Ergebnis erhält man nach 1-3 Wochen.
Ist eine rasche Abklärung notwendig, wird eine histologische Untersuchung einer Biopsie durchgeführt.
Vorteil dieser Untersuchung: ein positives Ergebnis ist aussagekräftig und innerhalb weniger Tage verfügbar. Wird aber nur in besonderen Fällen empfohlen.
Therapie:
Systemisch, mit sogenannten "Antimykotika" .
Lokal, die Haut wird äußerlich mit Medikamenten gewaschen.
Dermatophytose ist eine Zoonose, d.h. Besitzer können sich ebenfalls infizieren.