Hundeschule Mobile Hunde - zeitgemäßes, freundliches Hundetraining

Hundeschule Mobile Hunde - zeitgemäßes, freundliches Hundetraining Hundeschule und -Verhaltenstherapie in Lünen und Umgebung. Seminare. Online-Training. Entspanntes Training für Hund und Mensch!

27/03/2025

weltkulturerbe oder wenn eine UN-organisation so richtig tief in die kloschüssel 💩💩💩 greift

da gibt es heute eine pressemeldung, dass die UNESCO den gebrauchshundesport zum immateriellen weltkulturerbe erklärt hat.

und wir fragen uns, echt jetzt?

wie kann es sein, dass etwas, das klar gegen tierwohl und tierschutz geht als schützenswert eingestuft wird - weil es halt schon so lange gemacht wird.

ist das wirklich eine begründung, hunde weiterhin schlecht bis kaum ausgebildeten menschen vorzuwerfen - geleitet von einem verein, der es nicht schafft seine vielen schwarzen schafe endlich aus seinen reihen raus zu bekommen und sich lieber polemisch äußert. ein verein, dessen ansichten so unglaublich im wissen von vor 60 jahren verhaftet sind, dass es weh tut, und der sich standhaft weigert, ins 21. jahrhundert zu wechseln.

offensichtlich reicht auch auf UN ebene a bissl fehlgeleitete lobbyarbeit, dass die verantwortlichen sich täuschen lassen und solche unglaublichen entscheidungen treffen. wahrlich keine sternstunde der UNESCO.

es scheint, dass "macht euch die erde untertan" hier als entscheidungsgrundlage hergenommen wurde und nicht modernes, wissenschaftlich fundiertes wissen.

tierwohl und tierschutz dürfen niemals einfach weggeschoben werden, niemals als zweitrangig erachtet, niemals vergessen, auch nicht von der UNESCO.

es ist wirklich schützenswert, welpen zwischen beisswurst und mensch in der luft aufzuspannen, hälse zu verdrehen bis zum genickbruch *ironie off*

kein hund hat es verdient, dies aushalten zu müssen. kein mensch das recht, das einem hund anzutun.

und nein, niemand braucht diesen vermaledeiten schutzdienst, um hunde für den bundesdienst zu selektieren. trainierbarkeit braucht keinen schutzdienst. und die gesellschaft keine hunde, die kaum noch zur ruhe kommen (weil so gezüchtet und in wirklichkeit komplett unbrauchbar für den bundesdienst), die wenn nicht ständig gedeckelt und unter kontrolle in unserer menschenwelt weder gut noch sicher leben können.

es bleibt zu hoffen, dass der unglaublich fortschritt für unsere hunde, den dieses verbot bedeutet, genau so umgesetzt wird.

28/12/2024

Ab heute gilt's wieder:

SEI NICHT 💩!

Luke ❤️

Nutzt gerne alle Möglichkeiten, die euch einfallen, Lukes (und mein) Statement zu verbreiten: teilt den Beitrag, liked ihn, speichert euch sein Bild, verschickt es, stellt es euch als WhatsApp-Status ein...

18/12/2024
29/11/2024

In den letzten Wochen werden in Deutschland vermehrt Hunde beobachtet, die mit akuten und z.T. schweren episodenartigen neurologischen Symptomen vorgestellt wurden. Diese Symptome gehen mit Verhaltensänderungen einher, die einem „psychotischen“ Zustand ähneln. Zu den anfänglichen Anzeichen zählen plötzliche und extreme Erregung, Panikattacken, Heulen, Unruhe, Aggression, Speicheln, Schreien sowie Fluchtversuche.
Die genaue Ursache dieser Symptome ist bislang unbekannt. Die Tierklinik Hofheim arbeitet eng mit anderen Tierneurologen in ganz Deutschland zusammen, um diese Fälle eingehend zu untersuchen und mögliche Ursachen zu identifizieren. Wir bitten darum, betroffene Hunde idealerweise in unserer neurologischen Sprechstunde vorzustellen, um eine umfassende Untersuchung und Beratung zu gewährleisten. Selbstverständlich stehen wir auch diesen Patienten im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung, wenn eine Akutbehandlung erforderlich ist.

Wieder wurde etwas wissenschaftlich erklärt und bewiesen, was wir alle schon „tief in uns drin“ wussten, oder? 😉
21/11/2024

Wieder wurde etwas wissenschaftlich erklärt und bewiesen, was wir alle schon „tief in uns drin“ wussten, oder? 😉

Durch Beobachtungslernen "schlechte" Menschen erkennen? Für Hunde kein Problem...

Hunde gelten nicht nur als treue Begleiter des Menschen, sondern auch als hochsensible Beobachter sozialer Interaktionen. Eine interessante Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Neuroscience & Biobehavioral Reviews, beleuchtet, wie Hunde die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen wahrnehmen und darauf reagieren. Die Ergebnisse werfen ein faszinierendes Licht auf die Fähigkeit der Tiere, menschliches Verhalten zu interpretieren und darauf basierend Entscheidungen zu treffen.

In dem Experiment wurde untersucht, wie Hunde auf unterschiedliche soziale Szenarien reagieren, in denen ihre Besitzer in Kontakt mit anderen Menschen traten. Die Besitzer versuchten, einen Behälter zu öffnen, und baten dabei um Hilfe. Die Reaktionen der um Hilfe gebetenen Personen variierten: Einige halfen bereitwillig, andere blieben passiv, während einige aktiv ihre Unterstützung verweigerten. Anschließend interagierten die Hunde mit diesen Personen, die ihnen Leckerlis anboten. Dabei zeigte sich ein klares Muster: Die Hunde akzeptierten die Leckerlis von den helfenden und passiven Personen, verweigerten jedoch die Annahme von denjenigen, die die Hilfe aktiv verweigerten.

Dieses Verhalten zeigt, dass Hunde über eine bemerkenswerte Fähigkeit verfügen, soziale Dynamiken zu bewerten. Sie scheinen die Haltung und Handlungen anderer Menschen gegenüber ihren Besitzern genau zu beobachten und daraus Schlüsse zu ziehen. Interessanterweise agieren sie nicht nur als passive Beobachter, sondern treffen basierend auf ihren Wahrnehmungen bewusste Entscheidungen.

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die tiefe Bindung zwischen Mensch und Hund. Hunde sind nicht nur emotional auf ihre Besitzer eingestellt, sondern sie verfügen auch über ein ausgeprägtes Empathievermögen, das es ihnen erlaubt, subtile Nuancen im menschlichen Verhalten zu erkennen. Diese Fähigkeit dürfte eine wichtige evolutionäre Funktion erfüllen, da Hunde von der Kooperation mit Menschen profitieren und daher ein feines Gespür für vertrauenswürdige und weniger vertrauenswürdige Individuen entwickeln mussten.

Die Studie bestätigt, was viele Hundebesitzer schon lange vermuten: Hunde haben ein feines Gespür dafür, „schlechte Menschen“ zu erkennen. Dies macht sie nicht nur zu treuen Begleitern, sondern auch zu wertvollen sozialen Sensoren in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Quellen:

Neuroscience & Biobehavioral Reviews: Veröffentlichung der zugrunde liegenden Studie

06/11/2024
04/11/2024

🚩 Achtung 🚩

Siegfried bittet um eure Aufmerksamkeit 🔊

Stevie's Hundesenioren -Hospiz e.V. wurde in diesem Jahr für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

Der Preis der Preise für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland!

Noch bis zum 17. November findet die Abstimmung über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises statt. Rund 350 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro (!!!!!) dotierten Publikumspreis zu erhalten.

Wir fühlen uns wahnsinnig geehrt hier nominiert zu sein

Wie unglaublich wäre es, diesen Preis zu erhalten 😯

Jetzt brauchen wir eure Stimme 🙏

Ihr könnt mit Bestätigung eurer Email Adresse nur einmal eure Stimme vergeben

Bitte unterstützt uns und gebt unserer Rentnerbande eure Stimme

Hier geht's zum Link ⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️

https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte/5749-stevies-hundesenioren-hospiz-ev

Bitte helft uns 🙏
Stimmt für uns 🍀
Teilt bis die Tasten glühen 🔥

Dankeschön ❤️

Ich habe gerade vom „Bark Date“ gelesen, es gibt sogar eine App zu der Veranstaltung, bei der Menschen 30 Hunde aus dem ...
30/10/2024

Ich habe gerade vom „Bark Date“ gelesen, es gibt sogar eine App zu der Veranstaltung, bei der Menschen 30 Hunde aus dem Tierschutz kennenlernen können. Das wird sogar im TV beworben. Man mag mich Pessimistin nennen….

Ich sehe die Situation vor meinen Augen:

30 Hunde aus dem Tierschutz stehen mit mindestens 5m Abstand (im besten Falle 10m, was ich für zu wenig halte) auf einer öffentlich zugänglichen Wiese. Die Interessenten müssen sich nicht anmelden (das Projekt wird öffentlich beworben!) und kommen mit Kind und Kegel zum „Hund gucken und streicheln“. Streicheln ist ja,laut den Verhaltensregeln bei Bark Date, oft sehr erwünscht, füttern bitte nur nach Absprache… Selbst wenn diese Menschen sich „richtig verhalten“ und sich vorsichtig nähern und alles richtig machen, sind da noch mal so viele Menschen mit Hunden oder auch ohne, die einfach mal schauen wollen und so einen süßen Hund mal streicheln wollen („ach, der Arme ist der süüüß“) und die Menschen mit Hunden „einfach mal guten Tag sagen wollen“ …
Ich hätte da noch mehr Bilder im Kopf…

Oder ich habe die falschen Vorstellungen???

Baldur…. wie leer wäre meine Couch und mein Leben ohne Hund… unerträglich…
30/10/2024

Baldur…. wie leer wäre meine Couch und mein Leben ohne Hund… unerträglich…

Baldur

Langsam und optisch ohne jede Eleganz stapfte Baldur in Richtung des Sofas, nachdem er seinen Napf mit dem Abendessen geleert und ausgiebig ausgeleckt hatte. Wie jeden Tag um diese Zeit saß Herrchen schon auf dem Sofa und wartete, bis sich Baldur zu ihm gesellte. Der Weg vom Futternapf schien für Baldur eine Herausforderung zu sein. Schwer atmend kam er schließlich dort an und stellte sich vor das Sofa. Dort gab er einen wuffenden Laut von sich. Herrchen reagierte sofort. Er stand auf, griff unter den Bauch von Baldur und hob dessen Vorderkörper mit den Vorderbeinen auf das Sofa. Im zweiten Schritt nahm er dann das Hinterteil des Hundes und hob es ebenfalls herauf, bis der schwere und schwerfällige Hund komplett auf der Sitzfläche war. Baldur legte sich direkt hin und atmete immer noch schwer. Baldur hatte es mehrfach ausprobiert, Herrchen durch das Wuffen dazu aufzufordern, ihm irgendwie Hilfestellung beim Besteigen des Sofas zu geben. Und nachdem Herrchen es gelernt und richtig umgesetzt hatte, belohnte ihn Baldur immer mit einem heftigen Schlecker durchs Gesicht. Das war Herrchen zwar nicht wirklich angenehm, aber diese freundliche Geste wirkte doch irgendwie verstärkend auf das Verhalten des Menschen, sodass dieser es wiederholte, wenn der Hund das passende, wuffende Signal gab. Baldur hatte sein Herrchen gut trainiert, ihn auf das Sofa zu heben.

Baldur war eine englische Bulldogge. Er sah sehr muskulös aus, fühlte sich aber selten richtig wohl in seinem Körper. Oft schmerzten ihn seine Gelenke, und wenn er sich nur leicht anstrengte, hatte er Schwierigkeiten, frei zu atmen. Er war kein glücklicher Hund. Er lebte vor sich hin, akzeptierte und ertrug seine Schmerzen und seine Atemprobleme. Das Schönste für ihn waren nicht die Gassigänge des Tages, wie sie es für andere Hunde sind. Er sah es als notwendig an, ab und an draußen herumzustapfen und seine Geschäfte zu erledigen. Aber, wie schon gesagt, war selbst der kleinste Gang sehr anstrengend für ihn, sodass es ihm daheim einfach besser gefiel und seine Bewegungen im Laufe des Tages überschaubar blieben.

Die schönste Zeit des Tages war für ihn, wenn er abends neben Herrchen auf dem Sofa lag und es ihn lange und ausgiebig über den ganzen Körper streichelte. In langen, langsamen Zügen vom Kopf bis zum Hinterteil. Er spürte immer ein wohliges Gefühl, eine Entspannung aus seinem Inneren, die ihn wie eine warme Decke einhüllte und ihn zu dieser Tageszeit seine Gelenkschmerzen und Atemprobleme fast vollständig vergessen ließ.

An diesem Abend war wieder diese schönste Zeit des Tages für Baldur angebrochen. Er lag neben Herrchen auf dem Sofa, als plötzlich die Türklingel ihr, in seinen Ohren viel zu lautes, Klingelgeräusch absonderte. Herrchen verließ das Sofa, ging zur Tür und begrüßte eine Frau. Irgendetwas beredete Herrchen im Hausflur mit der fremden Frau. Baldur war das egal, er störte sich in seiner ruhigen Art nicht an Menschen. Manchmal, wenn er noch in seinem Körbchen oder auf dem Fußboden lag, stand er auf und beschnüffelte Gäste kurz. Es hätte ja immer sein können, dass dort irgendwelche Leckerchen abfielen. Wenn er aber den anstrengenden Weg auf das Sofa hinter sich hatte, kletterte er wegen Besuchern nicht extra hinunter. Er blieb einfach liegen und genoss seinen bequemen Platz in der Hoffnung, dass Herrchen den Besuch bald wegschicken und zurück zu ihm auf das Sofa kommen würde. Und ihm dann diese wohltuenden Streicheleinheiten geben würde. Diese Streicheleinheiten, die ihm so viel bedeuteten, die ihm in seinem schmerzenden und schwer atmenden Leben die meiste Lebensqualität schenkten.

Doch heute schickte Herrchen den Besuch nicht wieder weg oder setzte sich wie sonst an den großen Tisch, um mit dem fremden Menschen irgendwelche, für Baldur unverständlichen Worte auszutauschen.
Nachdem Herrchen mit der Frau einige Zeit im Flur geredet hatte, kamen die beiden Menschen ins Wohnzimmer und gingen direkt auf das Sofa zu, auf dem Baldur gemütlich lag. Aber nicht Herrchen setzte sich neben ihn, sondern die Frau. Und sie fing nicht an, den Streicheljob von Herrchen zu übernehmen. Im Gegenteil. Nachdem sie sich hingesetzt hatte, rückte sie immer näher an Baldur heran. Und nicht nur näher. Als sie direkten Körperkontakt hatte, rückte sie noch weiter. So weit, dass sie anfing, ihn zu schieben. Nun, es ist nicht leicht, eine liegende Bulldogge zu schieben. Baldur setzte sich dem entgegen. Schließlich war es sein Platz, sein abendliches Ritual, das ihm die einzigen echt guten Gefühle des Tages brachte. Er versuchte, sich nicht von seinem Platz wegschieben zu lassen. Wozu auch? Da kommt ein wildfremder Mensch und dringt einfach so in sein Leben und das Leben von Herrchen ein. Was soll das?

Doch die Frau gab nicht nach. Schließlich wandte sie so viel Kraft beim Schieben des Hundes mit ihrem Schenkel auf, dass Baldur vom Sofa geschoben wurde. Am Rand angekommen, befand sich sein Körper plötzlich irgendwie im „luftleeren Raum“. Das Sofa war nicht mehr unter ihm, und er fiel unsanft herunter. Genau auf seine sowieso schon schmerzenden Ellbogen. Aber er war von der gesamten Aktion so überrascht und überrumpelt, dass er nicht einmal aufjaulte, obwohl der stechende Schmerz nach dem Sofasturz nur schwer zu ertragen war. Baldur war verdutzt und ging verwirrt und auch etwas verängstigt, mit schmerzenden Ellbogen und stärker aufkeimender Luftnot, in sein Körbchen. Von da aus konnte er noch beobachten, wie Herrchen mit der Frau etwas besprach. Er konnte die Worte nicht verstehen, so wie er die gesamte Situation nicht verstehen konnte. Vom Gespräch der Menschen drangen für ihn unverständliche Laute in sein Ohr. Er hörte im Wortschwall so etwas wie Dominanz, dominieren, stur und noch mehr. All das konnte er nicht zuordnen und blieb in seinem Körbchen.

Als die Frau gegangen war, wurde es noch merkwürdiger. Als er zum Sofa ging und Herrchen mit vertrautem Wuffen darum bat, ihn raufzuheben, passierte nichts. Baldur probierte es auch nicht oft und ging irgendwie verwirrt und traurig zurück in sein Körbchen. Und als er es am nächsten Tag wieder versuchte, reagierte Herrchen wieder nicht. Also setzte er seine ganze Kraft ein, um selbst auf das Sofa zu klettern. Zwar nicht sehr elegant, aber dennoch gelang es ihm irgendwie. Doch was machte Herrchen? Er schob ihn genauso unsanft herunter, wie es die fremde Frau getan hatte. Wieder fiel er auf seine schmerzenden Ellbogen… Er gab auf. Von dem Moment an ging er nicht mehr zu Herrchen.

Das alte Ritual der beiden existierte nicht mehr. Und auch das einzige, worauf sich der schmerz- und atemnotgeplagte Hund freute, durfte er nicht mehr genießen. Keine Hormone der Vorfreude, keine angenehmen Gefühle durch Streichelrituale. Das wurde ihm verwehrt, seit ein fremder Mensch ihn vom Sofa geschubst hatte und danach Wörter mit Herrchen getauscht hatte, die irgendwie wie „dominieren“ oder so ähnlich in seinen Ohren geklungen hatten. Worte, die er nicht verstand und die für ihn auch keinerlei Bedeutung hatten.
Baldur durfte seine wenigen angenehmen Gefühle des Tages nicht mehr genießen. Stattdessen lernte er ein anderes Gefühl kennen. Ein Gefühl, das wir Menschen mit Traurigkeit beschreiben würden…

24/10/2024

Von aggressiven Hunden durch „positives“ Hundetraining…

Aggressives Verhalten bei Hunden entsteht nicht durch eine „zu freundliche“ oder auf positiver Verstärkung basierenden Erziehung. Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien, dass gerade aversive Trainingsmethoden, die auf Strafen basieren (wie Leinenruck oder körperliche "Korrekturen"), das Risiko für aggressives Verhalten erhöhen.

Aversive Techniken, wie das Bestrafen eines Hundes für unerwünschtes Verhalten, unterdrücken oft nur kurzfristig das Verhalten. Langfristig haben sie jedoch oft schwerwiegende negative Folgen wie erhöhte Angst, Meideverhalten und sogar Aggression gegenüber Menschen und anderen Hunden. Untersuchungen zeigen, dass Hunde, die mit harschen Methoden erzogen wurden, ein höheres Risiko haben, Aggressionen zu zeigen, im Vergleich zu Hunden, die mit positiver Verstärkung trainiert wurden.

PJH Dog Training
https://www.pjhdogtraining.com/blog-1-1/positive-reinforcement-vs-aversive-training-techniques-on-dog-behavior-insights-and-implications

Faithfully Yours Dog Training
https://fydogtraining.com/training-tips/aversive-dog-training-methods-the-fallout-and-why-it-matters

Eine Studie fand heraus, dass Hunde, die mit aversiven Techniken trainiert wurden, deutlich häufiger aggressives Verhalten gegenüber Familienmitgliedern und Fremden zeigten:

A Different Dog
https://www.adifferentdog.co.uk/uploads/5/5/4/4/55440423/effects_of_aversives_-_scientific_review.pdf

Im Gegensatz dazu führt positive Verstärkung, bei der gewünschtes Verhalten durch Belohnungen wie Leckerlis, Lob oder Spiel verstärkt wird, zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Hund und Besitzer und verringert die Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltens deutlich.

AVSAB
https://avsab.org/wp-content/uploads/2021/08/AVSAB-Humane-Dog-Training-Position-Statement-2021.pdf

AVMA
https://www.avma.org/javma-news/2021-11-01/veterinary-behaviorists-no-role-aversive-dog-training-practices

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass aggressives Verhalten eher durch aversive, bestrafungsbasierte Trainingsmethoden verursacht wird und nicht durch eine freundliche oder positive Erziehung. Positive Verstärkung ist sowohl für das Wohl des Hundes als auch für den Trainingserfolg die effektivste und humanste Methode.

Das Zusammenleben von Mensch und Hund und das gegenseitige Lernen durch Anpassung ist vielfältig und lässt sich durch verschiedene Lerntheorien beschreiben. Wenn ich einem Hund aber direkt etwas beibringen möchte, was ich als Mensch für wichtig halte, sollte ich den Weg der positiven Verstärkung wählen. Also über Belohnungen für das Verhalten, was ich für richtig erachte. Die aktuellen Studien weisen eindeutig darauf hin, dass dadurch weniger Aggressionen beim Hund entstehen als bei unfreundlicher Ausbildung durch Strafen.

Unbedingt anschauen und teilen!!
10/10/2024

Unbedingt anschauen und teilen!!

Guten Morgen 🙂 Ich habe mit meiner tollen Kollegin Christiane Jacobs von Sprich Hund ein neues Video Format ins Leben gerufen und das erste ist heute auf YouTube online gegangen.
Wir nehmen uns Videos vor, Christiane erklärt die Körpersprache und ich erkläre, was hier aus Trainersicht gut gewesen wäre.
Hier gehts lang zum ersten Video - ich freu mich, wenn ihr das Video liked und kommentiert und natürlich auch gerne an alle teilt, für die das interessant sein könnte!

Den Link dazu findest du in den Kommentaren!

Das ganze entsann aus dem heraus, diesen Monat geht es um das Thema "Grenzen"!

Adresse

Kamener Str. 4
Lünen
44532

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hundeschule Mobile Hunde - zeitgemäßes, freundliches Hundetraining erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Hundeschule Mobile Hunde - zeitgemäßes, freundliches Hundetraining senden:

Teilen

Kategorie