23/12/2025
🎄 Türchen 23: Der Weihnachtsstern, Euphorbia pulcherrima 🎄✨
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Weihnachtssterns liegt im Westen Mittelamerikas, er wachst als Wildpflanze in subtropischen Trockenwäldern. In Afrika, Asien und Australien gibt es größere Bestände aus verwilderten Zierpflanzen, selten sogar im Mittelmeer-Gebiet.
Weihnachtssterne wachsen in gemäßigtem Klima. Daher fühlen sie sich in Räumen unter 15 °C nicht mehr wohl und bei 5 °C zeigen sie bereits Kälteschäden. Als Kurztagpflanze setzen sie bei Tageslängen unter acht Stunden ihre Blüten an. Diese sind klein und unscheinbar, auffallend aber sind die kräftig rot gefärbten, sternartigen Hochblätter *, die den unscheinbaren Blütenstand umgeben.
Der botanische Name lautet Euphorbia pulcherrima. Wie für die Gattung Euphorbia typisch, enthält auch der Weihnachtsstern giftigen Milchsaft. Seine Giftwirkung wurde in der Vergangenheit oft überschätzt.
Bei den meisten Vergiftungen, so eine acht Jahre andauernde Studie in Amerika, waren bei 22.000 gemeldeten Fällen 92 % ohne Symptome, 96 % konnten ohne Behandlung heimgeschickt werden. Fast alle Falle betrafen Kinder, die Pflanzenteile verschluckt hatten oder durch Kontakt mit dem Milchsaft Hautreizungen zeigten.
Bei Haustieren kann es, wenn sie an der Pflanze vorbeistreichen und dabei Zweige abbrechen, auch zu Hautreizungen kommen. Sie lassen sich mit Silbercreme oder Ringelblumenöl von PerNaturam gut behandeln.
In gut geheizten Räumen trocknen abfallende Blätter bald ein, die, wenn man sie bewegt, wunderbar rascheln.
Für Hunde und Katzen ein unwiderstehliches Spielzeug, auch zum Knabbern. Dieses Spiel sollte man vorsichtigerweise unterbinden und die Tiere mit Fleischbrühe zum Trinken animieren.
Der Weihnachtsstern kann mehrjährig kultiviert werden , dazu sollte er im Februar kräftig zurück gestützt und im August noch einmal in Form geschnitten werden.
Steht er ab Herbst in einem Raum ohne künstliche Beleuchtung, setzt er auch wieder Blüten an.
Viel Freude mit dem Weihnachtsstern! ⭐️🎅