Wenn der Hund im Wald an einer Wurzel kaut… und du plötzlich das Bedürfnis hast, daneben zu sitzen und einfach mal mitzukauen. 🪵😌
Während mein Hund genüsslich an diesem Stück Holz arbeitet, merke ich, wie auch ich runterfahre.
Entschleunigen. Rein ins Hier und Jetzt.
Und das ist kein Zufall:
Kauen wirkt auf Hunde ähnlich wie auf uns Menschen. Es aktiviert das parasympathische Nervensystem – das ist der Teil, der für Entspannung zuständig ist. 🧠💆♀️
Stress? Wird im wahrsten Sinne weggekaut.
Was für uns der beruhigende Tee oder der hundertste Versuch ist, endlich mal ein Buch in Ruhe durchzulesen…
ist für viele Hunde eben die gute alte Wurzel im Unterholz.
Unser Waldspaziergang heute Mittag hat uns beiden so gutgetan - obwohl es nur eine halbe Stunde war - dass wir am Abend gleich nochmal hingefahren sind. Probier es doch auch mal: Irgendwo in den Wald fahren, ohne Zeitvorgabe, keine bestimmte Strecke, einfach drauflos - dem Gefühl nach. Stehenbleiben. Atmen. Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen. Und wenn dein Hund buddeln will, lass ihn. Wenn er sich etwas zum Kauen sucht, lass ihn. Wenn er mit Leidenschaft altes Totholz auseinanderrupft - hilf ihm doch dabei 😉😄
Also, kleiner Reminder:
Manchmal braucht dein Hund keine Action, keine Ablenkung, kein „Komm, wir machen noch schnell…“
Manchmal braucht er einfach nur eine Wurzel.
Und du vielleicht auch.
#entschleunigen #wald #achtsamkeitmithund
Zergeln kann für Hunde ein tolles Spiel sein – aber nur, wenn die Grundregeln stimmen! Besonders Welpen und Junghunde, die noch stark ihre Zähne einsetzen, sollten es besser nicht lernen. Warum? Weil das Ziehen, Zwicken und Knautschen am Spielzeug genau das verstärkt, was du im Alltag vermeiden willst – den Einsatz der Zähne gegenüber Menschen und das Messen mit dem Menschen.
💡 Wann ist Zergeln okay?
✅ Wenn dein Hund bereits gelernt hat, dass Menschenhände kein Spielzeug sind - und dass der Einsatz ihrer Zähne am Menschen Tabu ist!
✅ Wenn ihr eine stabile Beziehung habt, du deinen Hund gut kennst und dieser kein Problem damit hat, eine Grenze zu akzeptieren.
✅ Wenn du darauf achtest, dass er nicht völlig überdreht.
✅ Wenn er auch mal „gewinnen“ darf – sonst baut sich Frust auf.
✅ Wenn du aufhörst, wenn’s am schönsten ist – denn nach müde kommt blöd! 😉
⚠️ Besonders vorsichtig solltest du bei Rassen sein, die explizit für den Einsatz ihrer Zähne gezüchtet wurden – etwa Jagd- oder Hütehunde.
🔥Zergeln mit Plan - dann bleibt‘s ein cooles Spiel und wird nicht zum Problem 🐶👌
📌Markiere jemanden, der das wissen sollte.
#zufriedenehunde #beziehungmenschhund #zergeln
Kennst du das? Du gibst dir die größte Mühe, trainierst konsequent – und trotzdem läuft es nicht, wie du es dir vorstellst. Dein Hund reagiert nicht so, wie du es erwartest, und die Frustration wächst. 😩
Aber hier ist die Wahrheit: Das Problem ist nicht dein Hund – sondern deine Erwartung an Perfektion. Hunde sind keine Maschinen, sondern fühlende Lebewesen. Sie haben gute und schlechte Tage, genau wie wir. Manchmal wird sogar eine etwas längere Phase daraus - wenn dein Hund krank oder verletzt ist oder wenn seine Hormone Achterbahn fahren.
👉 Wenn du Perfektion verlangst, setzt du nicht nur dich, sondern auch deinen Hund unter Druck. Stress blockiert seine Lernfähigkeit – er wird unsicher, überfordert und macht erst recht Fehler. Das verstärkt deine Frustration und führt zu einer Negativspirale, die euer Training behindert. Und eure Beziehung belastet 😏
Statt dich unter Druck zu setzen, lerne flexibel zu sein:
✅ Beobachte deinen Hund – was braucht er gerade wirklich?
✅ Passe dein Training an, statt an starren Regeln festzuhalten.
✅ Sei geduldig und vertraue dem Prozess.
Denn am Ende zählt nicht Perfektion, sondern eure gemeinsame Verbindung. ❤️🐾
Geht es dir auch manchmal so? Schreib es in die Kommentare! ⬇️
#teammenschhund #entspanntehunde #Flexibilität #hundeliebe #hundecoach
🎭 Bundestagswahl 2025 – und dein Hund hat eine Stimme! 🗳️🐶
Stell dir vor, dein Hund marschiert heute zur Wahlurne. Wählt er…
✅ Team Verlässlichkeit – weil klare Regeln und souveräne Führung ihm Sicherheit geben?
✅ Partei der Freiheit – weil er Leine und Grenzen für überbewertet hält?
✅ Koalition der Leckerli-Lobby – weil Bestechung doch das Fundament jeder guten Beziehung ist? 😆
Doch Moment mal… dein Hund WÄHLT jeden Tag – und zwar DICH!
Mit seinem Verhalten zeigt er dir, ob du für ihn die richtige „Regierung“ bist.
Erwischt? No worries! Dein Hund gibt dir jeden Tag eine neue Chance.💙
So sorgst du dafür, dass dein Hund loyal bleibt und du seine Nr 1 bist:
1️⃣ Verlässlichkeit vor Versprechen – Sei liebevoll konsequent, berechenbar und fair. Dein Hund vertraut dir, wenn er weiß, dass deine Regeln Bestand haben.
2️⃣ Gemeinsame Erlebnisse statt nur Befehle – Echte Bindung entsteht durch Erlebnisse, nicht durch Kommandos. Spiele, erkunde und sei präsent!
3️⃣ Souveränität statt Unsicherheit – Ein Hund folgt dem, der ruhig und klar führt. Sei sein sicherer Hafen, nicht sein Mitläufer.
Das bedeutet auch: Nimm seine Bedürfnisse ernst. Auch dann, wenn es dir schwerfällt!
Welche „Partei“ wählt dein Hund😄? Schreib’s in die Kommentare ⬇️
#wählen #teammenschhund #Verantwortung
Stell dir vor, du müsstest jeden Menschen auf Anhieb mögen – egal, ob er dir sympathisch ist oder nicht. Absurd, oder? Doch genau das erwarten viele von ihren Hunden:
⚠️Jede Hundebegegnung soll freundlich ablaufen.
⚠️Jeder fremde Hund muss geduldet werden.
⚠️Spiel mit Artgenossen? Immer eine gute Idee!
Aber ist das wirklich fair?
🔹 Hunde haben – genau wie wir – persönliche Vorlieben. Manche mögen enge Kontakte, andere brauchen Distanz.
🔹 Nicht jeder Hund ist sozial kompatibel. Erlebnisse aus der Vergangenheit, Rassemerkmale oder Charakterzüge spielen eine große Rolle.
🔹 Erzwungene Sozialkontakte führen oft zu Stress. Ständige Konfrontation mit unerwünschten Begegnungen kann Unsicherheit und Frust verstärken.
Was bedeutet das für dich?
💡 Akzeptiere, dass dein Hund nicht mit jedem auskommen muss – und das auch nicht sollte.
💡 Lerne, seine Körpersprache zu lesen und ihm aus unangenehmen Situationen herauszuhelfen.
💡 Biete ihm stattdessen sichere, positive Sozialkontakte, die ihm guttun.
👉 Mein Hund darf Vorlieben, Abneigungen und gewisse Wesenszüge haben. Wenn ein Café-Besuch ihn zu sehr stressen würde, weil zu viele Menschen und Hunde auf engem Raum sind, dann muss er da nicht durch! Warum nicht einfach in ein ruhiges Restaurant gehen, wo er entspannt unterm Tisch liegen kann? 🐶✨
Es ist nicht dein Job, deinen Hund mit jedem bekannt zu machen – sondern ihn souverän durch die Welt zu führen. 🌍
Wie gehst du mit Hundebegegnungen um? Schreib es in die Kommentare! ⬇️😊
#verständnis #teammenschhund #körpersprachelesen
“Ich hab keine Zeit zu trainieren.” Kommt dir bekannt vor? Aber Zeit zum Gassi gehen - die hast du? Eben.
Du musst nicht jeden Tag extra Trainingszeit einplanen, damit dein Hund besser auf dich achtet. 🌿 Stell dir vor, dein Hund läuft entspannt an deiner Seite und ist gut ansprechbar – weil du ihm Sicherheit und Orientierung gibst. Kein Ziehen, kein Bellen, kein Stress. Klingt gut? So geht’s:
✔ Sei sein ruhiges Vorbild – dein Hund spiegelt deine Energie.
✔ Wähle Umgebungen, die ihn nicht überfordern – Erfolg statt Frust! Steigert euch in kleinen Schritten.
✔ Bestätige entspanntes Verhalten – mit Aufmerksamkeit (ein Lächeln, ein ruhiges Lob), einem Leckerchen oder indem du deinen Hund schnüffeln lässt
✔ Bleib gelassen, wenn er überfordert ist – gib Halt statt Hektik zu verbreiten.
✔ Vermeide unnötiges Hochdrehen – Besser: Gleichmäßige Bewegung z. B. in Form von zügigem Gehen und kleine Denkaufgaben, Suchspiele oder Koordinationsübungen. Diese lasten mental aus und beruhigen deinen Hund.
✔ Struktur auch im Alltag: heute ja, morgen nein = Chaos! Sei klar in dem, was dir wichtig ist. Ausnahmen sind ok, wenn du sie vorgibst und dein Hund später nicht diskutiert.
✔ Gib Sicherheit und Orientierung auch Zuhause, zum Beispiel an der Haustür, im Garten oder wenn Besucher im Haus sind.
💡 Dein Hund lernt im Alltag. Je souveräner du bist, desto entspannter wird er. Willst du genau wissen, wie das für euch funktioniert? Lass uns sprechen! 💬⬇
#vertrauenmithund #teammenschhund #hundeerziehung
Musst du dich wirklich immer durchsetzen? 🤔🐾
Oft heißt es: „Wenn du ein Kommando gibst, musst du es auch durchsetzen!“ Aber ist das wirklich immer sinnvoll? Ich sage: Nein! Und hier sind drei Gründe, warum starres Durchsetzen auf Dauer das Vertrauen deines Hundes schwächen kann:
1️⃣ Unverständlichkeit – Wenn dein Hund nicht genau weiß, warum du auf einer Handlung bestehst (z. B. Sitz auf kaltem Boden), kann er dein Verhalten als willkürlich empfinden. Vertrauen entsteht durch Nachvollziehbarkeit.
2️⃣ Widerstand statt Kooperation – Ein Hund, der wiederholt Dinge tun muss, die für ihn unangenehm oder unlogisch sind, wird irgendwann anfangen, sich innerlich zu entziehen – oder sogar zu verweigern.
3️⃣ Achtsamkeit statt blindem Gehorsam – Ein Hund, der merkt, dass du ihn ernst nimmst, wird sich dir lieber anschließen und in wichtigen Momenten wirklich auf dich achten.
💡 Klarheit, wo es nötig ist – Flexibilität, wo sie Sinn macht! In wirklich relevanten Situationen (z. B. potentielle Gefahr) ist es entscheidend, dass dein Hund dir folgt. Doch im Alltag dürfen wir auch mal innehalten, wahrnehmen und hinterfragen: Ist es jetzt wirklich wichtig – oder kann ich meinem Hund entgegenkommen? Vertrauen entsteht in den kleinen Momenten des Verstehens. 💛🐶
Wie siehst du das? Schreib’s in die Kommentare! 👇✨
#vertrauenmithund #teammenschhund #hundeliebe #hundetraining #reelschallenge30
Nach einiger Vorarbeit in Form von Online-Coaching und Training im Alltag war dies unsere erste Live-Stunde für Begegnungstraining - und sie hätte kaum besser laufen können!
15 Minuten gezieltes Training mit Struktur, Geduld und positiver Bestärkung, immer mit Blick auf die individuelle Wohlfühl-Distanz. Kein Eskalieren. Kein Gebell. Kein Gezerre. Kein „Da muss er durch“, sondern klare Kommunikation und bewusste Körpersprache. Liebevolles, ruhiges Führen.
Das Ergebnis? Ein 1,5-stündiger Spaziergang, bei dem die Hunde gelassen nebeneinander liefen - und sogar miteinander spielen konnten. Weil echte Entspannung nicht erzwungen, sondern ermöglicht wird. 💛
Ist das im Alltag immer möglich? Nein! Dafür brauchen wir immer eine Notfall-Strategie, ein Management, das zu dir und deinem Hund passt - und dir dennoch dabei hilft, dass dein Hund lernt: Auf dich ist Verlass! So wird er mit jeder Begegnung gelassener.
#teammenschhund #vertrauenmithund #hundebegegnungen #entspanntehunde #unterwegsmithund #reelschallenge30
Nachdem ich aus einem nicht sozialisierten, jagenden und reaktiven Tierschutz-Rambo ohne aufwendiges Training eine nahezu entspannte Begleiterin gemacht habe, weiß ich eines ganz sicher: Es gibt bestimmte Schlüsselelemente im Zusammenleben mit Hund, die sich immer auszahlen. 🐾💡
Die größte Erkenntnis? Ein ruhiges Vorbild im Alltag zu sein ist der wahre Gamechanger – gerade in den stressigsten Momenten. Wenn dein Hund mit einem Jagdschrei in die Leine knallt oder einen anderen Hund anpöbelt, bleib ruhig. Lass dich nicht von seiner Aufregung mitreißen. Achte auf deine Atmung, halte die Leine ruhig, und verhindere, dass er sich weiter hochschaukelt. Ist er ruhig? Dann gibt’s ein kurzes, ruhiges Lob. Keine großen Worte, nur der Moment zählt. Wir müssen nicht immer laut sein, um gehört zu werden.
Aber das ist noch nicht alles: Sicherheit vermitteln – und zwar immer. Sei der Fels in der Brandung, auch BEVOR dein Hund nervös wird. An der Tür, beim Spaziergang, überall. Eine klare Führung bedeutet nicht Kontrolle oder Einschränkung, sondern Vertrauen und Entspannung. Dein Hund braucht ein sicheres Gefühl, um zu wissen, dass er sich auf dich verlassen kann.
Und dann ist da noch die Balance zwischen Ruhe, Bewegung und mentaler Auslastung. Ein Hund, der richtig ausgelastet ist, wird nicht unnötig gestresst. Ein gesunder Mix ist der Schlüssel zu einem entspannten Alltag – für euch beide.
All das ist nicht das Ergebnis von zig Trainingsstunden. Es ist das Ergebnis von Konsequenz, Ruhe und Vertrauen. Weil echte Führung im Alltag beginnt – nicht im Trainingsmodus. Und vor allem: Kein veraltetes Training mit blindem Gehorsam, wie es noch aus der Kaiserzeit stammt, ist erforderlich. Kein „Sitz“, „Platz“, „Fuß“ ohne Rücksicht auf die individuelle Hundepersönlichkeit. Es geht nicht um starre Kommandos – es geht um das Vertrauen und die Harmonie zwischen euch. 🌿🦮
Wie ist deine Erfahrung mit „Führung“ durch Ruhe?
#Hundetrai
1️⃣3️⃣ Keine Grenzen setzen: Freiheit braucht Rahmen – klare Regeln geben Sicherheit.
1️⃣4️⃣ Ressourcen falsch managen: Futter, Spielzeug oder Liegeplätze können Konflikte auslösen.
1️⃣5️⃣ Ungeduld bei der Erziehung: Nachhaltige Ergebnisse brauchen Wiederholung und Geduld.
1️⃣6️⃣ Ignorieren von Stressanzeichen: Häufige Übersprungshandlungen und Hecheln sind rote Flaggen. 🚩
1️⃣7️⃣ Vergleich mit anderen Hunden: Jeder Hund ist einzigartig – hör auf, dich und deinen Hund zu vergleichen.
1️⃣8️⃣ Falsche Erwartung an Hundeschulen: Nicht jede Methode passt zu deinem Hund. Informiere dich, höre auf dein Bauchgefühl und vor allem - denke immer daran: Das einzige, das deinen Hund (bzw sein Verhalten) nachhaltig verändert, ist dein angepasstes, angemessen souveränes Verhalten im Alltag - nicht das kurzzeitige Training am Samstag Nachmittag😉
1️⃣9️⃣ Zu viel Freiheit zu früh: Langfristige Freiheiten entstehen aus kontrolliertem Aufbau. Freilauf für Welpe und Junghund garantieren meist lebenslanges Chaos oder Langzeit-Abo in der Hundeschule.
2️⃣0️⃣ Belohnung vergessen: Verhalten, das belohnt wird, wird wiederholt. Einfach, oder? 🎉
2️⃣1️⃣ Ignorieren von Pubertät: Plötzlich scheint alles vergessen? Bleib ruhig und konsequent. Und wenn dein Hund gerade wirklich nur Knete im Kopf hat: Sein Gehirn wird aktuell umprogrammiert, er kann nicht anders. Kommandos durchboxen bewirken Frust und Vertrauensverlust - erinnere dich an deine Pubertät. Stattdessen setze auf gemeinsame Aktivitäten, die Spaß machen und die Bindung stärken. Die Phase geht vorbei!
2️⃣2️⃣ Zu viele Tipps von außen: Hör auf dein Bauchgefühl und kenne deinen Hund.
2️⃣3️⃣ Stress im Alltag: Dein Hund spürt deine Anspannung – bleib für ihn ein Fels in der Brandung.
2️⃣4️⃣ Vertrauen fehlt: Ein sicherer Hund entsteht durch Vertrauen und Verbindung – daran liegt alles. 🐕✨
💡 Tipp: Jede Hera
1️⃣ Zu hohe Erwartungen: Von einem 4jährigen Kind erwartet keiner, dass es morgen Abitur macht. Bei einem Hund wird oft erwartet, dass er sofort “folgt”. Ergebnis: Vertrauensverlust und Überforderung auf beiden Seiten. Dein Junghund ist kein fertiger Erwachsener – gib ihm Zeit, sich zu entwickeln.🌱
2️⃣ Inkonsistenz: Heute Regeln, morgen Ausnahmen? Verwirrung vorprogrammiert!
3️⃣ Überforderung: Zu viele Reize auf einmal führen schnell zur Überlastung. Weniger ist oft mehr! Gewöhne deinen Welpen behutsam in seinem Tempo, Qualität vor Quantität!
4️⃣ Unterforderung: Ein gelangweilter Hund sucht sich selbst Beschäftigung – meist keine gute. 😉
5️⃣ Mangelnde Ruhezeiten: Ohne Pausen keine Balance. Dein Hund braucht Struktur und Erholung.
6️⃣ Zuviel „Nein“: Dauerndes Korrigieren kann die Beziehung belasten – lenke lieber um. Nur so kann dein Hund lernen, was von ihm gewünscht wird.
7️⃣ Falsche Spielpartner: Nicht jeder Hund passt zu deinem – wähle Kontakte mit Bedacht. Eine schlechte Erfahrung bleibt lange im Gedächtnis und ist häufig die Ursache für stressige Hundebegegnungen.
8️⃣ Ignorieren von Körpersprache: Dein Hund „spricht“ ständig mit dir – lerne, ihn zu verstehen und respektvoll zu behandeln.
9️⃣ Leine als Kommunikationsproblem: Eine straffe Leine sorgt für Stress – übe entspanntes Führen.
🔟 Falsches Timing: Lob und Korrektur kommen oft zu spät. Timing ist alles. ⏱️
1️⃣1️⃣ Übertriebene Strenge: Vertrauen entsteht durch Sicherheit, nicht durch Härte.
1️⃣2️⃣ Angst vor Fehlern: Perfektion gibt’s nicht. Dein Hund verzeiht dir, sei gnädig mit dir selbst. 💕
Teil 2 der 24 Gefahren mit deinem jungen Hund liest du hier morgen🐾
Wo erkennst du dich bisher wieder? Schreib’s gern in die Kommentare ⬇️
#teammenschhund #vertrauenmithund #jungerhund #hundetraining #reelschallenge30
Die Frage, ob dein Hund vor dir laufen „darf“, spaltet die Meinungen. Die Wahrheit? Es kommt auf deinen Hundetyp an. 🐕 Und darauf, wie gut dein Hund in schwierigen Situationen noch ansprechbar ist!
➡️ Der Beschützer-Typ: Hund mit starkem Beschützerinstinkt, z.B. Schäferhund - übernimmt gerne die Führung und kontrolliert seine Umgebung. Lässt du ihn vor dir laufen, überträgst du die Verantwortung – er hat es in den Genen. Dies wird sich in eurem Alltag spiegeln indem er weniger auf dich hört. Ausnahme: Bei entsprechender Ausbildung und Ansprechbarkeit☝️
➡️ Der reaktive Hund: Ein Hütehund hat z.B. deshalb ein besonders feines Gehör und nimmt Bewegungsreize auf große Entfernung wahr, damit er potentielle Angreifer so frühzeitig wie möglich wahrnehmen und entsprechend warnen bzw reagieren kann. Im Alltag bedeutet dies, dass dieser Hund nahezu immer vor dir auf Außenreize reagiert - bist du zwei Meter hinter ihm, kannst du nur noch Management betreiben - auf Entfernung mehr schlecht als recht. Da diese Hunde schnell generalisieren, wird das Verhalten immer stärker und immer öfter gezeigt.
➡️ Der unsichere Hund: Hast du einen Hund, der vor dir schnell überfordert ist, in die Leine springt, bellt oder scheinbar grundlos aggressiv reagiert, wenn jemand entgegenkommt? Besonders bei einem reaktiven Hund oder einem Hund, der dazu gezüchtet wurde, seine Zähne einzusetzen, eine brisante Kombination. Übernimm die Verantwortung, und sei der souveräne “Reiseleiter” für deinen Hund, damit er sich sicher fühlen kann.
Fazit:
Ob und wie weit dein Hund vor dir laufen darf, hängt davon ab, wie gut er in schwierigen Situationen noch ansprechbar ist. Dies kann tagesformabhängig sein und wird von vielen Faktoren beeinflusst (Bsp. zu wenig Schlaf oder Schmerzen). Im Zweifelsfall lasse deinen Hund neben dir laufen. So kannst du die Verantwortung übernehmen, indem du ihn bei Bedarf entspannt hinter dich bringst - und das ohne hektisches